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"Vertrauensvoll und auf Augenhöhe" zum Industriepark

Legden/Ahaus Trotz aller politischer Apelle: Die Entscheidung, mit der Stadt Ahaus einen Zweckverband zu gründen, der den 20 Hektar großen Industriepark an der A 31 plant, erschließt und vermarktet, fiel nicht einstimmig. Die SPD stimmte mit Verweis auf zu hohe Kosten und die Weigerung der Grundstückseigentümer, zu verkaufen, mit Nein - lediglich ein Schönheitsfehler an dem deutlichen Votum von CDU und UWG .

"Partnerschaftlich, auf Augenhöhe und geprägt durch gegenseitiges Vertrauen" - mit dieser Formulierung charakterisierte Bürgermeister Friedhelm Kleweken die Vereinbarungen im Satzungsentwurf. Sowohl die Kosten als auch den späteren Gewinn teilten sich die künftigen Partner. Auch die Besetzung der Zweckverbandsversammlung erfolge nach diesem Prinzip (jeweils drei Ratsmitglieder und der Bürgermeister aus jeder Kommune). Dass der Sitz des Zweckverbandes Ahaus ist, habe seinen Grund in der größeren Verwaltung des Nachbarn. "Wir könnten das ohne zusätzliches Personal nicht leisten", so Kleweken.

Nicht nur was die Partner machen, sondern auch was sie nicht machen, legt die Satzung fest: "Wir werden auf eine aktive Abwerbepolitik verzichten", so Kleweken. Die Wirtschaftsförderung werde abgestimmt. sy-

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