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Vor dem Zusammenschluss

Gemeinde plant Sicherung beider Standorte in Legden und Asbeck

Das neue Schulgesetz für das Land NRW schreibt vor, dass Grundschulen mindestens zweizügig sein sollen - eine Auflage, die Asbeck nicht erfüllen kann. 2009/10 wird sich die Situation noch weiter verschärfen. Dann wird es nicht mehr möglich sein, in Asbeck eine Eingangsklasse zu bilden. Diese Feststellung ist nicht neu: Bereits Ende 2006 hatte die Gemeinde Legden als Trägerin beider katholischen Grundschulen mit dem zuständigen Schulaufsichtsbeamten des Kreises und der Bezirksregierung Münster die Situation erörtert. Im März dieses Jahres stand die Problematik auf der Tagesordnung des Schulausschusses. Das Votum der Politiker vor drei Monaten lautete: Um beide Grundschulstandorte langfristig zu sichern, müsse die Verbundschule eingeführt werden. Die Eltern seien rechtzeitig zu informieren. Die entsprechende Veranstaltung füür die Legdener Eltern findet heute Abend statt (siehe unten). Während der Elterninformation in Asbeck hatte Schulleiterin Irmgard Geukes schon vorgestellt, wie sie sich die Grundschularbeit in Zukunft vorstellt: Die ersten drei Jahrgänge sollen in Legden unterrichtet werden, der vierte Jahrgang in Asbeck. Allen werden damit künftig spezielle, individuelle Förderprogramme offen stehen, die auf Grund der Personalsituation bislang nur in Legden angeboten werden können. Verbundschule sei eigentlich nicht der korrekte Terminus, korrigierte Schulrat Michael Maaßen im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Die setze nämlich voraus, dass auch in Asbeck alle vier Jahrgänge erhalten blieben. Richtiger sei, davon zu sprechen, «dass beide Schulen zusammengehen.» sy-

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