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Zusätzlicher Bus nach Schulschluss

Legden Ab Montagmittag setzt die Westfalenbus GmbH nach der sechsten Schulstunde einen zusätzlichen Bus ein, um die Legdener Schulkinder von Ahaus nach Hause zu bringen. Das teilte gestern der Ahauser Ordnungsamtsleiter Theo Witte mit.

Damit reagiert die Stadt als Trägerin der weiterführenden Schulen, die von 339 Legdener Kinder und Jugendlichen besucht werden, auf die anhaltenden Elternproteste (Münsterland Zeitung berichtete). Auch die Situation am Morgen soll entschärft werden - allerdings ohne einen weiteren Bus einzusetzen. Ebenfalls ab Montag fahren die ersten drei Busse von der Bushaltestelle Waldkrone/Brüggemann gleichzeitig los, wie Witte ankündigte. "Das ermöglicht eine bessere Verteilung der Schüler auf die Fahrzeuge", erläuterte er. Der Ortstermin vor elf Tagen habe gezeigt, dass selbst im vollsten Bus noch Stehplätze frei waren und im leersten sogar noch Sitzplätze. Auch die Tatsache, dass noch Schüler fehlten wegen Praktika und Klassenfahrten ändere nichts daran, dass die Kapazitätsgrenze morgens nicht überschritten werde. "Da müssen wir nur zu einer besseren Verteilung auf die einzelnen Busse kommen", so Witte. Die gleichzeitige Abfahrt ermögliche das. Dennoch gelte: "Wir werden die Situation weiter im Auge behalten und gegebenenfalls weiter nachbessern", verspricht Witte.

Weiterer Ortstermin

Ausschlaggebend für den Beschluss, mittags einen zusätzlichen Bus einzusetzen, war ein zweiter Ortstermin am Donnerstagmittag nach der sechsten Stunde an der Canisiusschule. "Wir haben festgestellt, dass die drei Busse alle ausgelastet waren", so der Ordnungsamtsleiter - und das, obwohl einige Zehntklässler fehlten, die gerade ein Praktikum absolvieren. Mit anderen Worten: "Mittags fehlen Kapazitäten".

Die Überprüfung des Bedarfs und die entsprechende Anpassung seien "ein ganz normaler Vorgang, der in jedem Fall stattgefunden hätte", betont Witte - "ganz unabhängig von der breiten, öffentlichen Diskussion". sy-

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