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20 Jahre Partnerschaft

LÜNEN Partnerschaft wird an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule groß geschrieben. Seit 20 Jahren ist sie mit der Martin-Luther-Highschool in Namibia freundschaftlich verbunden, im nächsten Jahr wird deshalb gefeiert.

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20 Jahre Partnerschaft

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule feiert 20 Jahre Partnerschaft mit Namibia.

„Im Mai erwarten wir eine Delegation von zehn Lehrern und Schülern aus Namibia, die vier Wochen lang zu uns kommen“, erklärte Heinrich Behrens, Leiter der GSG, am Mittwoch im Migrationsrat. Derzeit plant man an der Lüner Gesamtschule bereits, welche Projekte in den vier Wochen stattfinden sollen.

Aktionstag aller Schüler

Um die Reise der zehn namibischen Gäste zu finanzieren, findet im Dezember wieder ein Aktionstag aller Scholl-Gesamtschüler in Lünen statt. „Unsere Schüler arbeiten einen Tag lang, um so das Geld für den Flug der Lehrer und Schüler aus Namibia zu verdienen“, erklärte Behrens. Alle drei Jahre findet ein solcher Aktionstag statt, denn alle drei Jahre gibt es Gäste von der Martin-Luther-Highschool, die die teure Reise nicht allein finanzieren können. Zumal derzeit die Preise für die Flüge Windhoek-Düsseldorf stark gestiegen sind. „Wir hoffen, dass wir 2008 auch in Zusammenarbeit mit unseren Bläserklassen ein Musikprojekt auf die Beine stellen können“, so Behrens.

Projekt "Heilpflanzen"

 2006 hatten Lüner Schüler in Namibia das Projekt „Heilpflanzen“ gestartet. „Die Partnerschaft wird von meinem Kollegen Ulrich Scholz betreut, der auch nach 20 Jahren noch mit viel Begeisterung dabei ist“, hob Behrens hervor. Ebenfalls gut entwickelt sich die Partnerschaft mit einer türkischen Volksschule, die 2003 bei einer Bildungsreise von einigen Scholl-Lehrern zustande kam.

Eltern-Unterstützung

„Die Partnerschaft ist sehr lebendig, wird auch von unseren Eltern und Schülern sehr unterstützt“, freut sich Behrens. Bislang gebe es eher ein touristisches Programm in der Türkei, man plane aber in Zukunft auch Projekte dort gemeinsam durchzuführen. Nicht mehr ganz so gut läuft die Partnerschaft mit einer Gesamtschule in Brandenburg, auch weil dort die Schülerzahlen stark zurückgehen und sich das Kollegium verändert habe. „Partnerschaften sind Projekte, von denen alle, die daran teilnehmen, etwas haben“, wertete Behrens. Er würde sich wünschen, dass auch die Politik und die Wirtschaft in Lünen die Kontakte nutzen und auf ihren Ebenen vertiefen.

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