Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

ARGE hofft auf Rathaus

LÜNEN Die ARGE würde gerne mit allen Mitarbeitern ins Rathaus ziehen. "Wenn die Stadt wollte, könnten wir immer noch ins Rathaus gehen. Die Stadt Lünen müssten den Ball aufgreifen und ein Gesprächsangebot machen" - Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer der ARGE Kreis Unna kann sich gut vorstellen, für die 105 Mitarbeitern der ARGE Lünen mehrere Etagen des Rathauses zu mieten.

Anzeige
ARGE hofft auf Rathaus

Die ARGE würde gerne ins Rathaus einziehen.

Das erklärte er am Mittwochabend vor dem CDU-Arbeitskreis Bürgerservice und Soziales. Eigentlich war geplant, dass die ARGE im Sommer das derzeitige Gebäude der Bundesagentur für Arbeit an der Kurt-Schumacher-Straße vollständig übernehmen soll (wir berichteten). Ringelsiep betonte, dass der Zug fürs Rathaus noch nicht abgefahren sei, weil noch kein Vertrag für ein anderes Gebäude existiere, in das die Bundesagentur ziehen würde. "Es gibt zwar erste lockere Gespräche mit potentiellen Vermietern und auch eine Favoritenlösung, aber noch keine Zusage", unterstrich Ringelsiep.

Sechs Etagen mieten

Wenn die ARGE sechs Etagen im Rathaus mieten würde, bedeutete dies für die Stadt einiges an Mieteinnahmen. "Aber in der zweiten Etage sollte der Block für uns schon beginnen, denn wir haben großen Publikumsverkehr", so Ringelsiep, der erklärte, dass in der zurzeit laufenden Kundenbefragung eine Tendenz erkennbar sei, nach der es die Kunden der ARGE begrüßen würden, alle Bereiche unter einem Dach zu finden. Bislang sind die ARGE-Mitarbeiter in Lünen auf drei Standorte verteilt.

Nicht an die Franz-Goormann-Straße

Das Angebot der Stadt, in das Gebäude Franz-Goormann-Straße zu ziehen (bislang Bücherei und Fachbereich Jugend) lehnten Ringelsiep und der Lüner Abteilungsleiter Paul Bergsma ab. "Das hätte Mehrkosten in Höhe von 750 000 Euro bedeutet. Ich habe auch eine Budgetverantwortung, das hätte ich nicht machen können", so Ringelsiep. Und Bergsma betonte, dass es an der Goormann-Straße "keine Verkehrsflächen" gebe, denn man habe mit vielen Menschen zu tun und diese hätten vor den Büros dort keinen Platz gefunden.

Anzeige
Anzeige