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Altherren-Meisterschaft: Postrachs Schuss ins Glück

LÜNEN Die Altherren-Fußballer von Westfalia Wethmar sind zum dritten Mal Stadtmeister. In einem umkämpften Endspiel besiegten die Grün-Weißen den Lüner SV mit 2:0. Enno Postrach mit einem Distanzschuss und Darius Tomczak mit einem Konter in der Schlussminuten brachten den dritten Erfolg des Teams vom Cappenberger See unter Dach und Fach.

Altherren-Meisterschaft: Postrachs Schuss ins Glück

Der Lüner SV (weiße Trikots) und Westfalia Wethmar lieferten sich im Endspiel packende Duelle. Schließlich siegte Wethmar mit 2:0.

In der ersten Halbzeit hatten sich beide Teams lange neutralisiert. Milan Mikuljanac hatte kurz nach der Wethmarer Führung den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Ball strich Zentimeter am Gehäuse vorbei. "Die Westfalia ist ein verdienter Stadtmeister, weil sie über alle Spiele am konstantesten war", gratulierte Horst Drews, Obmann des Ausrichters VfB Lünen 08.

 Dabei waren die Süder in der Zwischenrunde an Wethmar gescheitert. Erst ein Kopfballtor von Uwe Karsten brachte für die Grün-Weißen mit einem 1:0 gegen den FC Lünen 74 ins Endspiel.

Neunmeterschießen

Der VfB musste sich schließlich mit dem vierten Platz begnügen. Im kurzfristig vereinbarten Neunmeterschießen um Platz drei unterlagen die Süder dem Nachbarn SV Preußen mit 6:7.

Ein Lob verdiente sich der VfB als Ausrichter. Die Turnierleitung um Horst Drews, Sascha Kusserow, Alexander Grunert und Horst Lüdicke hatte stets alles im Griff und war durch Sascha Kusserows Laptop technisch auf dem neuesten Stand. Diese Ausrichtung ist für die 08er ein guter Start ins Jubiläumsjahr. An beiden Tagen strömten rund 500 Zuschauer in die Halle, wobei besonders die Vorrunde überraschend gut besucht war.

Im Mittelpunkt standen auch die Schiedsrichter Rainer Brummel (BSV Fortuna) und Klaus Hausschild (Hörder SC). "Es wurde unheimlich viel gemeckert", schimpfte Drews.

Schiris im Mittelpunkt

Besonders bei der Partie BW Alstedde gegen den Lüner SV wurde sehr viel diskutiert. "Bei den Senioren waren die Unparteiischen schlecht, aber hier auch", schimpfte LSV-Torjäger. Karl-Heinz Schulze, Fachwart Fußball im Stadsportverband und Schiedsrichter-Obmann des Kreises Lüdinghausen, nahm die Schiris jedoch aber Schutz: "Die Kritik ist völlig unberechtigt." Auch Drews nickte ein: "Die Männer in schwarz haben gut gepfiffen." Und schließlich zeigte sich auch wieder die schöne Seite am Fußball. In der dritten Halbzeit waren die strittigen Entscheidungen und Spannungen schon längst wieder vergessen.

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