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Handball in Lünen, Oberaden und Brambauer

Am Ende lacht nur TuRa – Die Ergebnisse

Lünen/Oberaden/Brambauer Die Halle am Friedrichsberg war am Freitagabend ausverkauft, die Stimmung prächtig. Nach der Schlusssirene jubelte aber der Gegner der Cobras. Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer mussten am Samstagabend beim Spitzenreiter SC Westfalia Kinderhaus eine 22:28-Niederlage einstecken.

Am Ende lacht nur TuRa – Die Ergebnisse

Die Enttäuschung bei den Cobras um Fabian Lauber war nach dem Spiel groß. Foto: Günther Goldstein

Männer, Handball-Verbandsliga
SuS Oberaden – HVC TuRa Bergkamen 22:23

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden haben am Freitagabend das Lokalderby beim Rivalen HC TuRa Bergkamen mit 22:23 knapp verloren. Die Zuschauer sorgten in ihren Fanrängen für ordentlich Stimmung. Phasenweise musste sogar das Spiel unterbrochen werden, da Gegenstände aufs Spielfeld geworfen wurden. Der HC TuRa Bergkamen ließ sein Team im Dunkeln, mit LED-Effekten und Einlaufkindern einlaufen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Hausherren, die sich schnell auf 3:1 absetzten. Oberaden ließ sich aber nicht abschütteln, glich durch Spielertrainer Alex Katsigiannis wieder aus. Beim zwischenzeitlichen 6:5 durch Kreisläufer Bastian Herold verbuchten die Cobras ihre erste Führung im Spiel. Oberaden legte sogar durch Pascal Stennei und Fabian Lauber nach, führte 8:5. Dann zückte TuRas Coach Thomas Rycharski die Grüne Karte, rüttelte sein Team noch einmal wach. Das zeigte Wirkung:

Bergkamen kam wieder heran, glich beim 8:8 – immer wieder vorangetrieben von Spielmacher Niklas Domanski – aus und drehte das Spiel sogar erneut. Dabei nutzte TuRa die einfachen Fehler des SuS Oberaden im Angriff permanent aus. Auf beiden Seiten zeigten die Torhüter – Tim Faber aufseiten von Bergkamen und Marvin Makus beim SuS Oberaden – in der ersten Halbzeit gute Paraden. Oberaden musste zusehen, wie Bergkamen sich von 9:8 auf 14:11 zur Pause absetzte.

Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte der Gastgeber die ersten Minuten das Spielgeschehen (18:13). Doch der SuS Oberaden kam noch einmal zurück, gab sich nicht auf, kämpfte sich auf 20:21 zurück (52.). Die Cobras hatten die Chance, auszugleichen. Doch wieder wurden Pässe zu ungenau gespielt. Bergkamen nutzte das, legte zwei Tore drauf (23:20).

Lauber und Tim Fehring sorgten noch einmal für das 22:23. Die letzten Sekunden verliefen spannend. Oberaden hatte mehrfach die Chance, das Spiel auszugleichen. Sogar fünf Sekunden vor Abpfiff spielte Oberaden Rechtsaußen Fabian Lauber frei. Doch der entscheidende Pass zu ihm traf nur den Fuß.

Insgesamt war die Partie von zwei starken Abwehrreihen geprägt. Bergkamen agierte in seiner 4-2-Deckung mannbezogen. Oberaden war ebenfalls auf der Höhe. Entscheidend war aus SuS-Sicht das Angriffsspiel, das sich zu viele Fehler erlaubte. Ein Sieg wäre für die Cobras nicht verdient gewesen. „Irgendwann ist unser Glück auch aufgebraucht. TuRa hat unsere Fehler bestraft“, resümierte Katsigiannis. Sein Team muss bereits am Dienstag, 13. März, um 19.30 Uhr im Nachholspiel bei Harsewinkel antreten.

Team und Tore
SuS:
Makus/Klepping – Lauber (5/3), Hajduk (5), Noe, Herold (2), Fehring (2), Katsigiannis (3), P. Stennei (5), Roth, B. Stennei, Holtmann, Rossfeldt

Frauen-Verbandsliga 2
Westfalia Kinderhaus - VfL Brambauer 28:22 (16:11)

„Unterm Strich geht eine Niederlage auch völlig in Ordnung. Allerdings ist sie am Ende doch zu hoch ausgefallen“, resümierte VfL-Trainer Andre Schwedler. Seine Mannschaft erwischte einen starken Start, war 20 Minuten lang sowohl im Angriff als auch in der Abwehr auf der Höhe. Die VfL-Frauen führten 11:8, ließen sich dann aber den Schneid abkaufen. Der Gastgeber schaltete einen Gang höher, holte Tor für Tor auf und drehte das Spiel auf 16:11. Damit legte Kinderhaus einen 8:0-Lauf hin. „Da hatten wir eine Phase, in der einige Dinge nicht gut funktionierten. Die ersten 20 Minuten spielen wir fantastisch“, sagte Schwedler.

Im zweiten Durchgang startete Brambauer wieder gut, kämpfte sich auf 19:21 heran. In dieser Phase hatte Brambauer auch die Möglichkeit, auszugleichen. Doch dafür fehlte am Ende die Kraft.

„Wenn wir mit zwei Toren verlieren, spiegelt das den Spielverlauf wider“, so Schwedler. Sein Team muss am nächsten Spieltag zu Hause gegen Borussia Dortmund III antreten. „Das ist eine Pflichtaufgabe. Da muss ein Sieg her“, so Schwedler.

Team und Tore
VfL:
Wulf/Sindermann - Mai, Karau (2), Holz, Ravelonjaka (5/3), Sahage 1, Plotek 3, Leismann, Bauer (3), Lasshof (4/4), Umbescheidt (4), Juchems

Landesliga 3
Westfalia Herne - VfL Brambauer 28:31 (13:14)

Zunächst lag der VfL mit 0:2 zurück. Der treffsichere Kreisläufer Rafael Pape sorgte mit dem 6:6 erstmals für den Ausgleich. In der nun ausgeglichenen Partie drehte Brambauer in den Minuten vor der Pause noch einen 10:12-Rückstand in eine 14:13-Pausenführung. Trainer Nadim Karsifi war mit der gezeigten Leistung trotzdem nicht zufrieden. „Es war ein schlechtes Spiel. Wir waren nicht konsequent und viel zu defensiv“, sagte der 29-Jährige. Ausgangspunkt dafür seien die „schweren Beine“ in Abwehr und Angriff gewesen.

Richtig Kapital schlug der aktuell Tabellensechste Herne daraus allerdings nicht. So blieb die Partie weiterhin eng – bis der VfL in der Schlussphase aufdrehte. „Wir haben in den letzten zehn Minuten die Ruhe bewahrt“, lobte Karsifi. Sein Team, bei dem Leo Langmann eine starke Leistung zeigte, wandelte zunächst einen 22:24-Rückstand in eine Führung um (25:24). Nach dem 26:26 sicherten Sebastian Pohl, Burak Kurt (je zwei Treffer) und Kim Freitag mit ihren wichtigen Treffern für den sechsten Auswärtssieg. „In den letzten fünf Minuten haben wir unser Ding durchgezogen.“, so Karsifi. Aber: „Hätten wir eine Leistung wie in den letzten Wochen gezeigt, wäre es deutlich angenehmer geworden.“

Team und Tore
VfL:
Welski/Greinert - Richter, Lüke (2), L. Langmann (3), Eder (4/4), Kurt (4/1), Gärtner, P. Langmann (1), Forsmann (2), Freitag (6), Pape (5), K. Maurer, Pohl (4)

Bezirksliga Hellweg
Westfalia Kamen - Lüner SV 23:25 (14:12)

Im ersten Durchgang zeigte Lünen eine schwache Leistung. Der LSV fand keinen Zugriff in der Deckung und schloss im Angriff ungenau oder voreilig ab. Folglich lag man zur Pause knapp zurück. In Halbzeit zwei stabilisierte sich die Sieben von Spielertrainer Christian Neve in der Deckung, schwächte die Westfalia so. Beim 19:18 übernahm Lünen erstmals wieder die Führung.

„Es war ein Kampfspiel“, so Neve. Die Weiß-Roten profitierten entscheidend von Kamens Siebenmeterschwäche (fünf vergebene Strafwürfe) und von Philipp Gärtners drei Treffern in den Schlussminuten. „Wir haben uns richtig einen abgebrochen“, sagte Neve über den Arbeitssieg.

Team und Tore
LSV:
Bülhoff/Hangebrock - Dornseifer, Gores, Schink, Seeger 4, Gärtner 10/2, Stroscher 6/1, Neve 1, Miehle 3, Hadac 1, Schmidt

TV Werne – SuS Oberaden II 30:28 (15:13)

Handball-Bezirksligist SuS Oberaden II musste sich am Samstagabend beim abstiegsbedrohten TV Werne mit 28:30 (15:13) geschlagen geben.

Dabei gab die Reserve des SuS Oberaden das Spiel erst nach der Pause aus der Hand. Der TV Werne blieb permanent dran, glich beim 23:23 aus und legte beim 24:23 die Führung hin. Auf einmal war es der SuS Oberaden II, der einem Rückstand hinterherlief und es bis zum Spielende nicht mehr schaffte, auszugleichen.

Der TV Werne machte dank des knappen Sieges tabellarisch einen Sprung nach oben.

Team und Tore
SuS:
Wenzel/Knop - Stratmann, P. Schuchtmann (8), Rodefeld (7), Matthies (1), Wegelin, Mork (2), de West, H. Schuchtmann (9), Braach, Merten (1)

Die Landesliga-Begegnung zwischen den Damen des Lüner SV und dem SC DJK Everswinkel II ist ausgefallen. Eigentlich hätte die Partie des 17. Spieltages am Sonntag in Everswinkel ausgetragen werden sollen.

Dort grassiert derzeit die Grippewelle, schon am Freitag hatte der Tabellenfünfte beim Lüner SV eine Verlegung angefragt. Der LSV stimmte zu, Staffelleiter Friedhelm Krietemeyer allerdings nicht - die Punkte gehen nach Lünen.

Da die HSG Rietberg-Mastholte überraschend verlor, hat Lünen nur noch drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. „Unser primäres Ziel ist Platz zwei“, machte Lünens Trainer Marcel Mai deutlich.

Werne Ohne ihren erkrankten Trainer Axel Taudien an der Seitenlinie haben die Bezirksliga-Handballer des TV Werne am Samstag für eine große Überraschung gesorgt.mehr...

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