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Fußball: BV Brambauer

Arkadi Dannhauers Formhoch durch Luis

Brambauer Das Spiel haben Arkadi Dannhauer und die Bezirksliga-Fußballer des BV Brambauer am Sonntag in Nordkirchen nicht gewonnen. Und dennoch gehörte Dannhauer zu den Gewinnern des Spieltages.

Arkadi Dannhauers Formhoch durch Luis

Arkadi Dannhauer (r.) beim Jubel über sein 4:3. Mitspieler Bastian Ehrentraut (l.) beobachtet ihn dabei. Foto: Reith

Zum Sieg hat es am Sonntag nicht ganz gereicht für Fußball-Bezirksligist BV Brambauer. Vom FC Nordkirchen trennte sich der BVB am Ende 4:4 remis. Flügelspieler Arkadi Dannhauer sorgte abseits des Spielgeschehens für eine aufsehenerregende Aktion – und gehört dadurch nachträglich doch zu den Gewinnern des Spieltages.

Dannhauer, in der 65. Spielminute für Marcel Bieber eingewechselt, traf nach 83 Minuten zur 4:3-Führung für Brambauer. Beim anschließenden Jubel riss er das dunkelblaue Trikot hoch und enthüllte ein weißes Unterzieh-Shirt. „Luis“ stand auf diesem – eine zunächst unklare Botschaft. Sogar Trainer Jascha Keller konnte die Widmung zunächst nicht aufklären.

Dannhauer klärt auf

Dannhauer selbst klärte am Montag auf: Luis sei sein dreijähriger Sohn, das Shirt mit seinem Namen sollte eine zusätzliche Motivation darstellen. Doch woher kam die Idee, das besondere Oberteil mit in die Sporttasche zu packen? „Als ich aufgestanden bin, musste ich an meinen Sohn denken. Ich denke, dass es mir geholfen hat, den Ball auch mit dem schwachen linken Fuß über die Linie zu bringen“, sagt Dannhauer. Hinter der spontanen Aktion steckt allerdings eine Geschichte, die das Herz nicht unberührt lässt. Luis wohnt nämlich bei seiner Mutter, Dannhauer sieht ihn nicht allzu oft. „Daher muss man sich was einfallen lassen, damit er weiß, dass ich ihn liebe“, so der 28-Jährige.

Seit Jahresbeginn zeigt sich Dannhauer deutlich verbessert, drängt immer mehr ins Team. Laut Trainer Keller liegt das vor allem daran, dass Dannhauer jetzt regelmäßig am Mannschaftstraining teilnehmen kann. Seine berufliche Situation habe das zuvor nur selten möglich gemacht. „Er bringt alle körperlichen Voraussetzungen und einen unbedingten Willen mit“, sagt Keller. Zudem habe er sich taktisch enorm verbessert „weil er immer genau zuhört, alle Vorgaben aufsaugt und den Ehrgeiz mitbringt, meine Vorstellungen bestmöglich umzusetzen“, lobt Keller.

Am Sonntag, 25. März, empfängt Brambauer den TuS Westfalia Wethmar zum Derby in der Bezirksliga. „Ich denke, ich werde ihn am Sonntag dabei haben. Er motiviert mich sehr“, sagt Dannhauer über seinen Sohn.

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