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Atrium-Insolvenz bringt City-Projekt nicht zu Fall

Verfahren eröffnet

BRAMBAUER Die Kanzlei Mork in Dortmund prüft als Insolvenzverwalter der Firma Atrium Enterprises derzeit, ob es eine Chance gibt, das Unternehmen weiterzuführen. Das erklärte gestern auf Anfrage Rechtsanwalt Benjamin Heß vom Insolvenzverwalter. Die 26 Beschäftigten erhalten zumindest für drei Monate Ausfallgeld.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 07.04.2010

Wie berichtet, war Ende letzter Woche das Insolvenzverfahren eröffnet und die Verantwortlichkeit für die Detailregelung auf den Insolvenzverwalter übertragen worden.Keine Details „Es ist noch zu früh, um Details zum weiteren Verfahren nennen zu können, aber grundsätzlich suchen wir immer nach Möglichkeiten einer Sanierung, wenn eine Firma in die Insolvenz gerät“, meinte Heß. Atrium Enterprises, das mit seinen Handelsgeschäften vor allem China als Produktionsstandort präferiert hatte, war nach seiner Ansiedlung im Gewerbegebiet Im Berge im Jahr 2005 mit glänzenden Optionen und starken Umsatzzahlen gestartet. Erst vor knapp drei Jahren bezog das Unternehmen für 2,2 Millionen Euro einen Erweiterungsbau.Drei Monate Ausfallgeld Nach dem Schicksal der 26 Beschäftigen befragt - darunter Teilzeitkräfte und fünf Auszubildende - erklärte Insolvenzverwalter Benjamin Heß unter anderem: „Alle Atrium-Mitarbeiter bekommen drei Monate Insolvenz-Ausfallgeld von der Agentur für Arbeit. Wir sind natürlich bemüht, vor allem die Auszubildenden, weiter zu vermitteln, aber Prognosen dazu kann ich noch nicht abgeben, erst muss unser Gutachten stehen.“ Das Insolvenzverfahren zu Atrium Enterprises wird vermutlich keine Auswirkungen auf das von der Firma immofair verfolgte Projekt in der südlichen Lüner Innenstadt (Wohn- und Geschäftshaus) haben.Keine Verbindung Klaus Röttger, Finanzchef bei Atrium Enterprises und immofair-Geschäftsführer, betonte, dass es keine Querverbindung zwischen Atrium und der Firma immofair gebe und dass das Insolvenzverfahren das City-Projekt nicht berühre.

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