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Crashkurs in Sachen Big Band

LÜNEN Aus Fingern werden Zahlen, aus Zahlen werden Töne, aus Tönen wird Musik. Musik die Spaß macht.

Crashkurs in Sachen Big Band

Mit geschickter Finger- und geübter Atemtechnik kommen schnell schöne Töne aus dem Saxophon.

So einfach ist das, wenn Posaunist Andreas Düder von der ABC-Big Band einen Crashkurs mit 27 Siebtklässlern der Geschwister-Scholl-Gesamtschule macht. In einer Stunde von Null auf Hundert, sprich nach dieser einen Probe soll das Schülerensemble bühnenreif sein.

Gregor Lelgemann hat seine 28 Schützlinge der Bläserklasse 7 E in den vergangenen zwei Jahren nach einer Erprobungsphase mit dem jeweiligen Wunschinstrument vertraut gemacht.

„Die können schon so einiges auf ihren Holz- und Blechblasinstrumenten“, sagt der Musikpädagoge nicht ohne Stolz. Pop bis Filmmusik standen bisher auf dem Stundenplan.

Jetzt kommt noch Jazz-Feeling dazu

Jetzt kommt noch etwas Jazz-Feeling dazu. Andreas Düder hat die jugendlichen Musiker mit seiner Art schnell eingefangen. Töne nach Noten sind der Einstieg. Dann folgen Zahlenreihen durch Fingerzeig signalisiert und ganz plötzlich steht eine Melodie im Raum und wird immer deutlicher.

Saxofone, Posaunen, Trompeten, Querflöten und Klarinetten sowie drei Bassgitarren (ohne Bass kein Spaß spricht der Meister) erarbeiten sich das bekannte Stück „When the saints go marching in“, Andreas Düder imitiert ein Schlagzeug dazu, damit es richtig swingt und gibt die Einsätze zum Luftholen.

        Das macht manchen so viel Spaß, dass Gregor Lelgemann seine Schüler zügeln muss. Im zweiten Stück sollen die Schüler improvisieren, weil (Jazz)-Musik eben Spaß macht. Es ist das erste Mal, dass sie ohne Noten spielen müssen. Es gelingt zaghaft. Am Sonntag, 4.11., wird sich zeigen, ob das Experiment gut gegangen ist, denn dann treten sie um 11 Uhr in der Musikschule auf.

  

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