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Damit kann jeder leben

LÜNEN Der Lüner SV freut sich über einen glücklich gewonnen Punkt, der BV Brambauer ärgert sich über zwei verlorene Zähler. So unterschiedlich kann man ein Lokalderby betrachten.

Damit kann jeder leben

Schwarz-Weiß und Rot-Weiß bei der Arbeit. Und sogar die Stehränge im Stadion waren Sonntag ordentlich besetzt.

Doch unzufrieden über das 2:2 im Lokalduell sind beide Konkurrenten nicht.

Beim Lüner SV musste Spielertrainer Mark Bördeling in der Pause lauter werden. Viele aus seinem Team erfüllten nicht die Pflicht.

Das bekam auch Stürmer Thorsten Heinze zu hören, der seinen Platz in der zweiten Halbzeit an den viel bissigeren Osman Kumac verlor. Dieser spielte, da noch angeschlagen, nicht von Anfang an.

Isset Ceylan, 18-jähriger neuer Abwehrmann aus dem aufgelösten zweiten Verbandsliga-Team der SG Wattenscheid, war nicht so feurig bei der Sache, wie in seinem ersten Spiel beim 1:4-Test gegen Davensberg.

Testgegner gesucht

"Ich war mit ihm zufrieden! Man darf noch nicht zu viel erwarten. Er hat erst zehn Trainingseinheiten mitgemacht!" sah es Mark Bördeling.

Bis zum zweiten Punktspiel am Sonntag bei der DJK Hordel will Bördeling beim Training insbesondere im taktischen Bereich arbeiten. Für den Dienstag danach wird noch ein Testgegner gesucht.

"Ich bin entspannt!" blickt Dirk Bördeling, Bruder von Mark und Trainer des BV Brambauer, auf das Derby zurück.

"Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht, es nur verpasst, den Sack zuzumachen. Das eine Mal machen wir die Tore, das andere Mal nicht. Wir gehören aber, im Gegensatz zu anderen Mannschaften, zu den Teams, die sich immer ihre Chancen herausspielen!" so Dirk Bördeling.

Nicht bange

Der BVB-Coach ist sich sicher, als Aufsteiger mit einer solchen Leistung in der Verbandsliga bestehen zu können. "Mir ist gar nicht bange!"

Erleichtert wirkt sein Bruder Mark, besondern mit Blick auf die letzte, total daneben geratene Saison: "In der zweiten Halbzeit haben wir das wohl beste Spiel seit langem gemacht!"

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