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Der Platzverweis gegen Osman Kumac - Täter, Opfer oder beides?

LÜNEN Karl-Heinz Schulze, Fachwart Fußball im Stadtsportverband, zeigte sich mit dem Verlauf der 35. Hallen-Stadtmeisterschaft der Senioren zufrieden. Für ihn einzig unschön: Das Geschehen um den Spieler Osman Kumac vom Lüner SV, der wegen Beleidigung eines Mitspielers die Rote Karte sah.

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Janusz Kollenda konnte sich an die Inhalte des Wortgefechts mit Osman Kumac nicht mehr so genau erinnern.

Osman Kumac vom Lüner SV sah erst die Rote Karte wegen Spielerbeleidigung. Dann hielt er sich nicht ans Regelwerk und setzte sich einfach zu den Kollegen auf die Auswechselbank.

Schulze: "Hier hat der Schiedsrichter richtig entschieden. Bemerkenswert ist nur, dass einem Spieler eines Verbandsligisten nicht klar ist, dass er sich nach einer Roten Karten umziehen muss und sich auch nicht mehr auf der Spielerbank aufhalten darf, er offensichtlich dazu auch von den Vereinsverantwortlichen nicht aufgefordert worden ist."

Weil Kumac sich noch in Spielerkleidung in der Halle aufhielt, hatten die Unparteiischen ein Spiel unterbrochen, bis sich der LSV-Akteur umgezogen hatte. Dazu wurde im Spielbericht noch ein Nachtrag verfasst, der durchaus noch die Dauer der Sperre beeinflussen könnte.

Als die Schiedsrichter später bemerkten, dass sich Kumac in ziviler Kleidung auf die LSV-Bank gesetzt hatte, schickten sie ihn auf die Tribüne.

Kumac selbst beteuerte, keinen Spieler beleidigt zu haben. Sein Opfer, der Alstedder Janusz Kollenda, bestätigte dies: "Er hat nichts gesagt." Er selbst habe "Du kleiner - was dann folgte, weiß ich nicht mehr so genau", gesagt.

Die Schiedsrichter und die Turnierleitung sahen die Sachlage nicht so wie die Spieler. Und Fachwart Schulze fügt hinzu: "Unangenehm fiel im Zusammenhang mit dieser richtigen Schiedsrichterentscheidung ein Vorstandsvertreter des Lüner SV auf, der die Turnierleitung übelst attacktierte."

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Janusz Kollenda konnte sich an die Inhalte des Wortgefechts mit Osman Kumac nicht mehr so genau erinnern.

Osman Kumac vom Lüner SV sah erst die Rote Karte wegen Spielerbeleidigung. Dann hielt er sich nicht ans Regelwerk und setzte sich einfach zu den Kollegen auf die Auswechselbank.

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