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Drei Fragen an BI-Chef Thomas Matthée

LÜNEN Thomas Matthée ist Vorsitzender der Bürgerinitiative (BI) Kontra Kohle Kraftwerk, die bisher über 9000 Unterschriften gegen das Kraftwerk gesammelt hat.

Drei Fragen an BI-Chef Thomas Matthée

Thomas Matthée, Vorsitzender der Bürgerinitiative Kontra Kohlekraftwerk.

Was erwartet die BI vom Erörterungstermin?Matthée: Die schlüssige Klärung u.a. folgender Fragen durch Trianel, Behörden, Experten: Wie viel Säure kommt aus dem Schornstein-Kühlturm heraus? Wie viel darf laut Gesetz heraus kommen? Wie reagiert die Säure mit den im „Reingas“ enthaltenen Schwermetallen? Wie gefährlich sind die Reaktionsprodukte für Umwelt und Gesundheit? Warum ist für Lünen immer noch kein Luftreinhalteplan aufgestellt worden? Unsere Logik – und die vieler Bürgerinnen und Bürger – geht genau umgekehrt wie die Logik der Kraftwerksbefürworter. Erstens Luftreinhalteplan, zweitens verbesserte Luftqualität, und erst drittens neue Großfeuerungsanlagen.Welches Vertrauen haben Sie in die Bezirksregierung als Genehmigungsbehörde?Matthée: Wir hoffen, dass die Bezirksregierung die Bestimmungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes nicht einseitig zugunsten des Antragstellers auslegt, sondern die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger mindestens gleich gewichtet.Sind von der BI während des Erörterungstermins neue Fakten zu erwarten? Matthée: Ja. Herr Tillmann (Bezirksregierung) hat uns freundlicherweise mehrere Arbeiten zur Verfügung gestellt. In einer werden massive Korrosionserscheinungen in einem Schornstein-Kühlturm beschrieben. Wir möchten gern wissen, was dazu geführt hat und welche Schlüsse die Bezirksregierung daraus zieht. Mehr möchten wir aus strategischen Gründen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

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