Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Ein künstlicher Hüftknochen für den Patengorilla

LÜNEN Lachen befreit, lachen ist gesund, Lachen sollte jeder. Bis auf den Comedian selbst. So musste sich Paul Panzer am Samstag Abend bei seinem Publikum entschuldigen, weil er in einer Szene selber einen Lachanfall bekam.

Anzeige
Ein künstlicher Hüftknochen für den Patengorilla

Paul Panzer malträtierte wieder die Nerven seiner Gesprächspartner.

Aber er hatte auch einen schweren Stand im ausverkauften Hilpert Theater, denn unter seinen Fans waren haufenweise wahre "Lachgranaten", die nicht nur dem Meister selbst jede Chance nahmen, ernst zu bleiben. Denn Lachen ist höchst ansteckend, etwa so wie Gähnen. Unter dem Motto "Heimatabend Deluxe" präsentierte der Meister des Lispelns Geschichten aus seinem und dem allgemeinen Leben in der Kulisse eines Kellerraumes voller Kartons und Gerümpel. Und überall Spinnen. "Die mag meine Hilde nicht und deshalb kommt sie hier nicht runter zum Putzen" erklärt Panzer seinen Rückzugsraum. Und schon klärt er die Lüner Männer über die ehe auf. "Männer sollten drei Tage nach der Hochzeit schon das Eiserne Kreuz bekommen".

Berüchtigte Telefonate

Zwischen seinen lebhaften Schilderungen über seine Familie, die Nachbarn oder die Reise in die USA immer wieder seine berüchtigten Telefonate. Etwa das mit einer Wuppertaler Schlosserei, bei der er eine Auskunft über einen künstlichen Hüftknochen für seinen Patengorilla bekommen will.

 

Das geht natürlich in die Hose, und am Ende hat er nur noch den Wunsch, derjenige zu sein, der im Gespräche den Hörer aufknallt. Die Lüner haben seinen Auftritt im Hilpert Theater jedenfalls in vollen Zügen genossen und im sichtlich verziehen, dass er auch einmal lachen mussten. Weil - es ist ja so gesund.

Anzeige
Anzeige