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Erinnerungen wurden wach

BRAMBAUER Erinnerungen an den Bau der St. Barbara-Kirche kamen auf, als zum 40-Jährigen ein Film über die Entstehung des Gebäudes gezeigt wurde.

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Erinnerungen wurden wach

Nach der Filmvorführung freuten sich Pfarrer Stangorra und viele hungrige Gemeindemitglieder auf eine deftige Erbsensuppe.

Im abgedunkelten Saal des Philippus-Sun-Hauses verfolgen am heutigen Sonntag viele Gemeindemitglieder gespannt den Film, der die zweijährigen Bauarbeiten von der Planung bis zur Kirchweihe am 1. Oktober 1967 begleitet hatte. „An die Baugrube kann ich mich noch genau erinnern“, raunt jemand aus der Dunkelheit. Einige Frauen erkennen sich wieder, als gezeigt wird, wie Gemeindemitglieder den Kirchenraum vor der Weihe gemeinsam reinigen.

Filmvorführung nach Gottesdienst

Applaus erklingt schließlich, als der Film-Kommentator die Fertigstellung der St. Barbara-Kirche feierlich zusammenfasst: „Man hat den Eindruck einer Burg Gottes, in der die Menschen geschützt und geborgen sind. Der Filmvorführung im Gemeindehaus war an diesem Tag ein Gottesdienst vorausgegangen, der von den Pfarrern Ralf Bronstert und Heinrich Stangorra gemeinsam zelebriert wurde. In seiner Predigt wies Bronstert darauf hin, dass bei dem Bau einer Kirche Gott im Mittelpunkt stehen müsse. Gemeinschaft sei gefragt: „Niemand kann so ein Projekt alleine verwirklichen, alle wirken zusammen“, erklärte Bronstert.

"Es war eine sehr intensive Zeit"

Verstärkt wurden die beiden Pfarrer außerdem von Pfarrer i.R. Johannes Tanger aus Paderborn. Der 75-Jährige war zwischen 1968 und 1971 Pfarrer der St. Barbara-Gemeinde. „Das waren zwar nur drei Jahre, es war aber eine sehr intensive Zeit“, erinnerte er sich. „Von der Heizung bis zu den Fenstern“, so Tanger, habe er die Innengestaltung des Gebäudes mit beeinflusst. Der Pfarrer im Ruhestand freute sich nach über 30 Jahre über ein Wiedersehen mit „seiner“ ehemaligen Gemeinde.

Viele Gesichter wiedererkannt

 „Viele Gesichter habe ich wiedererkannt“, schwärmte er. Ein Geburtstagsständchen gab es an diesem Tag für Gemeindemitglied Klaus Zunft, der 74 Jahre alt wurde. Auch er konnte sich noch gut an den Bau der Kirche erinnern; er habe die Bauleitung des Jugendheims innegehabt. „Das war eine spannende Zeit.“ Nach der Filmvorführung mit einem kleinen Sektempfang stärkten sich die Gäste mit einer deftigen Erbsensuppe. Beim Empfang stieß man auch auf die Pfarrerhebung zur selbstständigen Kirchengemeinde St. Barbara an, die vor 30 Jahren vollzogen worden war.

Ausstellung

Anschließend konnte man eine Ausstellung besichtigen, in der die unterschiedlichsten Fotos, Urkunden und Zeitungsartikel den Betrachtern Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart der St.Barbara-Kirche und der Gemeinde gaben. Pfarrer Bronstert bedankte sich in diesem Zusammenhang besonders bei Boguslaw Lasok und Gerard Hilgert. Die Pfarrgemeinderatsmitglieder hatten maßgeblich an der Gestaltung der Ausstellung mitgewirkt.

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