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Lünen schöpft Förder-Programm nicht aus

„Gute Schule 2020“: Stadt steht eine Million mehr zu

Lünen Lünen rief 2017 fast eine Millionen Euro weniger aus dem Programm „Gute Schule 2020“ ab, als der Stadt zustand. Kein Problem, meint die Verwaltung.

„Gute Schule 2020“: Stadt steht eine Million mehr zu

Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium soll mit fast zwei Millionen Euro aus dem Proramm „Gute Schule 2020“ erweitert werden. Foto: Foto: Goldstein (A)

Circa 2,4 Millionen Euro hätte Lünen 2017 aus dem Landes-Förderprogramm „Gute Schule 2020“ kassieren können.Tatsächlich hat die Stadt aber nur 1,54 Millionen in Anspruch genommen. Wie viele andere Städte auch, schöpfte Lünen den Finanzrahmen nicht voll aus. Nach Angaben der Landesregierung haben die NRW-Kommunen von den 500 Millionen Euro aus dem Kontingent 2017 nur 222 Millionen in Anspruch genommen.

Planungen brauchen Vorlauf

Für Jürgen Grundmann, Leiter der Lüner Schulverwaltung, kein Grund zur Panik. Dass Lünen 2017 fast eine Million Euro weniger anforderte, begründet er damit, dass Planungen und Ausschreibungen einen zeitlichen Vorlauf erforderten. Das Geld gehe aber nicht verloren. „Nicht genutzte Mittel können im Folgejahr abgerufen werden“, bestätigt Torsten Neumann, Sprecher des NRW-Schulministeriums.

Mit den Mitteln aus „Gute Schule 2020“ soll die Schulinfrastruktur auf Vordermann gebracht werden. Lünen will das Geld – insgesamt fast 10 Millionen Euro bis 2020 – in die Informationstechnik (IT) und in Gebäude stecken. 1,47 Millionen sind für IT verplant, 8,49 für Gebäude. Im Einzelnen:

  • Erweiterung der Offenen Ganztagsschulen (OGS) an Overbergschule, Kardinal-Von-Galen-Schule, Schule auf dem Kelm, Matthias-Claudius- und Gottfriedschule.
  • Sanierung der WC-Anlagen an Viktoriaschule, Schule auf dem Kelm, beide Standorte Schule am Lüserbach, Gymnasium Altlünen.
  • Neue WC-Anlage Realschule Brambauer.
  • Erweiterung Freiherr vom Stein-Gymnasium.

Hier der Vergleich: Was stand den anderem Kommunen im Kreis Unna 2017 zu, was (in Klammern) wurde abgerufen?

Bergkamen 1.589.244 Euro (0 Euro); Bönen 372.000 (70.500); Fröndenberg 485.273 (485.273); Holzwickede 198.328 (0); Kamen 1.179.664 (578.000); Schwerte 912.538 (245.000); Selm 695.128 (0); Unna 1.702.533 (37.144), Werne 370.538 (370.538).

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