Handball: VfL-Damen gewinnen mit viel Tempo

LÜNEN Der VfL Brambauer hat in der Handball-Landesliga den Castroper TV abgewatscht und mit 25:15 nach Hause geschickt. Ähnlich deutlich dominierten die Frauen des Lüner SV ihre Gegnerinnen. Die Spielberichte.

Frauen-Landesliga 3

VfL Brambauer - Castroper TV 25:15 (12:6) - Im Hinspiel siegte der VfL gegen den derzeitigen Neunten deutlich mit 22:17. Auch in der Rückrundenpartie gab es keine Enttäuschung.

In den ersten sieben Minuten tat sich der VfL allerdings sehr schwer. Nach dem zwischenzeitlichen 3:3 ging das Team um Coach Reinhard Hölscher langsam in Führung. Mitte der ersten Hälfte startete der VfL dann durch. Die Hölscher-Sieben nahm einen Vorsprung von sechs Toren mit in die Kabine.

"Wir haben uns für die zweite Hälfte noch mehr vorgenommen", so Hölscher. Nach dem Pausentee kamen allerdings die Gäste kurz auf 10:13 heran. Doch der VfL ließ nichts anbrennen und ging mit seiner Stärke, dem Schnellspielen, sicher auf 20:12 ab. Nach 50 Minuten war die Partie damit schon entschieden. Beste Schützin war mit sieben Treffern die A-Jugendliche Maike Benden.

VfL: Lareen Lanius/Jana-Linda Schlue - Angelina Pötter 1, Jessica Hees 4, Katharina Hageneuer, Sabrina Salzmann, Daniela Pötter 1, Monika Rykowski 2, Svenja Kaiser 2, Anna Akyildiz 2, Nina Karau 4, Lisa Karau 2/1, Maike Benden 7

Frauen-Bezirksliga 4

Lüner SV - DJK Saxonia Dortmund28:12 (13:7) - Ohne Rückraum-Akteurin Anna-Ida Sehner, die sich am linken Arm verletzte, musste der LSV gegen den Vorletzten aus Dortmund antreten. Das Team um Coach Georg Meyer tat sich anfangs sehr schwer. Die Rot-Weißen lagen sogar zurück (3:5).

Doch nach und nach fing sich der LSV wieder und setzte sich kontinuierlich von 7:6 auf 13:7 ab. "Nach der zwischenzeitlichen Führung habe ich die Abwehr-Formation umgestellt. Von einer 6:0-Deckung auf eine 5:1. Von da an ging es aufwärts", erklärte Meyer.

Nach dem Pausentee überragte der LSV vor allem in der Abwehr. "Die Abwehr stand super. Auch Torfrau Beate Potthoff hielt sehr gut", so Meyer. Auch im Angriff setzte das Team die Spielzüge sicher um. "28 Tore sind okay. Jedoch hätten es noch viel mehr sein können", so Meyer.

LSV: Beate Potthoff/ Kirsten Müller - Isabell Kraehling 7, Birgit Krys 2, Silvana Wunstorf 1, Birgit Berchem 3, Anna Köhler 4, Claudia Schmidt 3, Anika Woestmann 4, Carina Bellgardt 1, Jana Kampmann 1, Katja Mazikowski 2, Jennifer Brosch