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Heraus aus dem Beschäftigungs-Tal

LÜNEN Den größten Zuwachs an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bezirk der Arbeitsagentur Dortmund kann Lünen verzeichnen - hat aber auch am meisten aufzuholen.

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Heraus aus dem Beschäftigungs-Tal

Lünen hinkt bei der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen hinterher.

Ende 2006 waren 18 738 Männer und Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt - 260 oder 1,4 Prozent mehr als Ende 2005. Damit liegt Lünen über dem Schnitt von NRW (plus 1,2) und knapp unter dem Bundesdurchschnitt (1,5).

Viele Neueinstellungen

Keine andere Stadt des Agenturbezirks Dortmund (Dortmund, Schwerte, Selm, Lünen) konnte ein ähnliches Wachstum melden. Während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Dortmund um 0,7 Prozent wuchs, ging sie in Selm und Schwerte sogar zurück.

Auch in der Statistik der Neueinstellungen schneidet Lünen gut ab: 2006 wurden gegenüber 2005 insgesamt 969 Menschen mehr in Lünen neu eingestellt - eine Steigerung um 21,6 Prozent. Nur Schwerte kann diesen Wert mit 36,3 Prozent noch toppen. Dortmund meldet ein Plus von 12,9 Prozent, Selm ein Minus von 7,1 Prozent. Im Land NRW liegt des Plus bei 8,2 Prozent.

Trend umgekehrt

"Wir haben den Trend umgekehrt", freut sich Wirtschaftsförderer Michael Sponholz, wohl wissend, aus welchem tiefen Beschäftigungstal Lünen kommt: "2004 war das absolute Katastrophenjahr", weiß er. Arbeitsplatzabbau bei ara, Hüttenwerken Kayser und der DBT-Service GmbH ließen die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Keller fallen.

Rund 15 000 Arbeitsplätze im gewerblichen-industriellen Bereich habe Lünen seit den 80er Jahren verloren, so Sponholz: "Das war nicht aufzufangen".

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