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Käufer für klammen "Kurier" gefunden

LÜNEN Dem Schrecken der Mitarbeiter über die Insolvenz des im Verlag "Sylt-life" erscheinenden Anzeigenblattes "Sonntagskurier" folgt die begründete Hoffnung auf Weiterbeschäftigung.

Mehrere potenzielle Käufer wurden mittlerweile gefunden. Das bestätigte gestern auf Anfrage der Hamburger Insolvenzverwalter, Berthold Brinkmann (Brinkmann & Partner).

Am gestrigen Montag, so Brinkmann, sei das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Am heutigen Dienstag wird ein Mitarbeiter von Brinkmann & Partner die Belegschaft des Anzeigenblattes in Lünen aufsuchen und sie über den Stand des Verfahrens und die wahrscheinliche Übernahme der Zeitung durch einen Käufer unterrichten. Beim "Sonntagskurier" beschäftigt sind fünf Mitarbeiter(innen) im Bereich Redaktion und Satz sowie drei weitere für Anzeigen und Buchhaltung.

Mehrere Käufer sind interessiert

Nach Auskunft von Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann gebe es mehrere Käufer für das insolvente Lüner Blatt. Brinkmann. "Wir werden im Gläubigerausschuss eine Entscheidung treffen, welcher Käufer bzw. Zuschlag bekommt."

Unsere Frage nach dem Los der Mitarbeiter beantwortete der Hamburger Insolvenzverwalter positiv: "Wir haben bisher keine Kündigungen ausgesprochen und haben auch nicht vor, das zu tun."

Schon im Vorfeld des gestern eröffneten Insolvenzverfahrens hatte die Hamburger Anwaltskanzlei keine Zweifel an ihren Prioritäten gelassen:Man werde, so hieß es vor Wochen, dem Erhalt der Arbeitsplätze mehr Gewicht einräumen als der Höhe des Verkaufspreises.

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