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Fußball: BV Brambauer schielt auf Relegation

Kantersieg für Brambauer im Derby gegen Wethmar

BRAMBAUER Hinter den Fußballern des BV Brambauer liegt eine erfolgreiche Woche. Nach dem 6:3 gegen Eintracht Dortmund folgte am Sonntag gegen Westfalia Wethmar der nächste Sieg. In Wethmar schrillen die Alarmglocken.

Kantersieg für Brambauer im Derby gegen Wethmar

Haben allen Grund zu jubeln: Zweifach-Torschütze Marcel Bieber (l.) und BVB-Kapitän Joel Razanica. Foto: Foto: Goldstein

Spielt der BV Brambauer womöglich doch noch mal um den Aufstieg mit? Nach dem 6:0-Erfolg des Fußball-Bezirksligisten am Sonntag im Derby gegen den TuS Westfalia Wethmar stehen die Brambaueraner weiterhin auf Rang drei – sechs Punkte hinter dem zweitplatzierten TuS Hannibal.

Ob der Zweitplatzierte letztlich um die Relegation mitspielt, hängt auch davon ab, wie viele Teams aus den oberen Ligen absteigen. „Ich kann das so offen sagen, wir schielen natürlich noch auf Platz zwei“, sagte BVB-Trainer Jascha Keller nach dem 6:0-Sieg am Sonntag.

Derby gerät zur einseitigen Sache

Zuvor sah der Brambauer-Coach ein sehr klares und einseitiges Derby. „Wir waren echt gut. Heute hätten auch andere Gegner kommen können. Wir haben wenig Kontakte gehabt und haben richtig Fußball gespielt“, so Keller weiter. Bereits nach drei Minuten lag seine Mannschaft vorne.

Nach einem Foulelfmeter, Bastian Quiering brachte Ahmed Ersoy zu Fall, erzielte Marcel Bieber vom Punkt aus die Führung, die Wethmar direkt kalt erwischte und hart traf. Die Gäste, die zuletzt zwei Siege in Serie feierten, wirkten völlig benommen und desorientiert.

Wethmar ließ die Außenbahnen völlig offen

Das lag auch an der etwas ungewöhnlichen Taktik, mit der TWW-Coach Rolf Nehling ins Rennen ging. Im 4-3-2-1-System setzte Nehling auf ein kompaktes Mittelfeld, über die Außen hingegen war der Gast nun völlig offen.

Das nutzte der BVB clever und eiskalt aus, der sich so bis zur Pause eine 3:0-Führung herausspielte. Marvin Schuster (17.) und Ahmed Ersoy (40.) trafen. „Wir haben nicht gut verschoben, haben keinen Zugriff über die Außen gekriegt und hatten insgesamt wenig Ordnung im Spiel“, sagte Nehling nach dem Spiel.

Stork verschießt Elfmeter

Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatte Wethmar kurz vor dem Pausenpfiff. Nachdem Fabian Hillmeister im Strafraum gefoult wurde, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß für die Westfalia. Kapitän Nico Stork trat an, scheiterte mit seinem schwach geschossenen Strafstoß aber kläglich.

Nach der Halbzeit machte der BVB dann dort weiter, wo er in der ersten Hälfte aufgehört hatte. Eine Minute war gerade einmal verstrichen, als Joel Razanica für Schuster auflegte, der zum 4:0 einschob. 20 Minuten später traf Marcel Bieber sehenswert zum 5:0. Den Schlusspunkt setzte abermals Top-Torjäger Marvin Schuster, der in der Schlussminute seinen Dreierpack perfekt machte. „Eigentlich kannst du für die Elf des Tages jeden von uns aufstellen, ich bin sehr zufrieden“, scherzte Jascha Keller am Ende.

BVB: Schaub – Diekmann (77. Coers), Kollakowski, Ersoy, Christal (88. Rimkus), Bieber, Schuster, Berger, Ehrentraut, Klemt, Razanica
TWW: Müller – Pöhlker, Hillmeister, Holz, Quiering, K. Coerdt (57. Küchler), Wantoch von Rekowski (49. R. Coerdt), Schöpf (69. Felsberg), Mantei, Heptner, Stork
Tore: 1:0 Bieber (3.), 2:0 Schuster (17.), 3:0 Ersoy (40.), 4:0 Schuster (46.), 5:0 Bieber (66.), 6:0 Schuster (90.)


Bes. Vorkommnis: Stork verschießt Foulelfmeter (42.)

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