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Knall-harte Mängel bei Raketen

LÜNEN Kontrolleure der Bezirksregierung Arnsberg überprüften 574 Geschäfte, die Silvesterböller verkauften. Dabei wies nahezu jedes sechste Geschäft Mängel auf. Zumindest wenn es um den Verkauf und die Lagerung von Feuerwerkskörpern ging.

Knall-harte Mängel bei Raketen

In Lünen wurden 15 Geschäfte untersucht.

In Lünen untersuchten die Experten 15 Geschäfte. Bei fünf von ihnen stellten sie Mängel fest. Vom Tankstellenshop bis zum Kaufhaus war alles dabei. In 98 aller Fälle deckten die Kontrolleure Mängel auf. In 14 überprüften Läden stießen die Arbeitsschützer sogar auf gravierende Mängel.

Mit Bußgeld rechnen

In acht Geschäften wurde die zulässige Aufbewahrungsmenge deutlich überschritten. Für diese Händler hat das Silvesterfeuerwerk noch unangenehme Nebenwirkungen. Auf sie wartet nun ein Strafverfahren. Sechs weitere Händler müssen mit einem Bußgeld rechnen. Sie hatten Feuerwerkskörper ohne entsprechende Sicherheitsverpackung offen im Verkaufsregal ausgestellt (3) oder aber am Kiosk die pyrotechnische Ware unzulässigerweise am Fenster verkauft (3).

Kein Feuerlöscher in der Nähe

In den übrigen Geschäften (84) kamen die verantwortlichen Personen glimpflicher davon. Hier wurden lediglich leichtere Mängel festgestellt. Mal war kein Feuerlöscher in unmittelbarer Nähe, der Verkaufsstand nur unzureichend überwacht oder die Brandschutzeinrichtungen (zum Beispiel ungeeignete Feuerlöscher und Brandschutztüren, die mit Keilen offen gehalten wurden) waren nicht voll funktionsfähig. „Die Mängel wurden von den Händlern größtenteils noch während der Kontrollen abgestellt“, so Rainer Ermlich von der Bezirksregierung Arnsberg.

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