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Schwarzfahrer randaliert in der Eurobahn

Kontrolleure mit Steinen beworfen

Lünen/Dortmund Aus dem Ruder gelaufen ist eine Fahrscheinkontrolle am Mittwoch in der Eurobahn. Ein 25-Jähriger Schwarzfahrer beleidigte und bedrohte zwei Eurobahn-Mitarbeiter und griff dann noch zu Pflastersteinen.

Kontrolleure mit Steinen beworfen

In einer Eurobahn gab es am Mittwochmittag Probleme bei der Fahrscheinkontrolle. Ein Schwarzfahrer randalierte. Foto: Eurobahn

Gegen 12:30 Uhr meldete am Mittwoch ein Mitarbeiter der Eurobahn einer Streife der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof einen Vorfall, bei dem ein Mann am Haltepunkt Dortmund-Kirchderne ihn und einen Zug mit Pflastersteinen beworfen habe.

Nach Angaben des 36-jährigen Mitarbeiters prüfte dieser zusammen mit einer Kollegin die Fahrscheine in einer Eurobahn zwischen dem Lüner Bahnhof Preußen und Dortmund-Kirchderne. Ein 25-Jähriger konnte keinen gültigen Fahrschein vorzeigen. Da von ihm zudem eine erhebliche Geruchsbelästigung für die anderen Mitfahrer ausging, so die Bundespolizei, wurde er in Kirchderne aufgefordert, den Zug zu verlassen. Auf dem dortigen Bahnsteig eskalierte dann die Situation.

Erst wurden die Eurobahn-Mitarbeiter verbal beleidigt und bedroht, dann habe der Mann einen Pflasterstein vom Bahnsteig aufgenommen und diesen in Richtung des 36-jährigen Eurobahn-Mitarbeiters geworfen.

Mann war der Polizei bekannt

Zum Glück konnte der Mann dem Steinwurf ausweichen und in den Zug flüchten, der kurz darauf seine Fahrt fortsetzte. Bei der Abfahrt des Zuges soll der Mann den Zug mit weiteren Pflastersteinen beworfen haben.

Der 25-jährige Steinewerfer fuhr mit dem nächsten Zug nach Dortmund, wo er später von dem Eurobahn-Mitarbeiter wiedererkannt wurde.

Bei der Personalienfeststellung durch die Beamten der Bundespolizei zeigte er sich ebenfalls sehr aggressiv.

Gegen den polizeibekannten Mann leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung, Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ein.

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