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Kultur auf gutem Kurs

LÜNEN Der Druck des Sparens zeigt Wirkung - und zwar positive. Theater und Musikschule liegen auf gutem Kurs. "Die Besucher sind uns treu geblieben", sagte Fachbereichsleiter Werner Althoff gestern im Ausschuss für Kultur und Freizeit.

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Kultur auf gutem Kurs

Richard Rogler ist bereits für Lünen gebucht.

Obwohl die Theater-Preise "gewaltig angehoben wurden" und die Serie B komplett entfallen ist, haben 1426 Kunden ein Abo gebucht - nur 15 weniger als 2006. Noch läuft der Verkauf.

Die neue Saison sei gut angelaufen, die Rentabilitätsschwelle von 540 Besuchern bislang spielend erreicht worden, so Althoff.

Den Weg, neue Besucherschichten zu erschließen will man konsequent weiter gehen. Für die nächste Spielzeit kündigte Althoff eine Kabarett- und Comedyserie an - Zielgruppe junges Publikum. Richard Rogler hat man schon gebucht, Konrad Beikircher ebenso. Mit Volker Pispers laufen Verhandlungen.

Kostenverbesserung von 73 500 Euro

Eine Kostenverbesserung von 73 500 Euro wird das Theater voraussichtlich 2007 durch diverse Maßnahmen erzielen. Der Förderverein Theater Lünen greift dabei kräftig in die Speichen, wird demnächst weitere Maßnahmen präsentieren.

Auch die Musikschule ist auf dem besten Weg, die politisch auferlegten Zielvorgaben zu packen. Leiter Frank Fischer konnte vermelden, dass sich der Zuschussbedarf 2007 voraussichtlich bereits um 91 000 Euro verringern wird.

Ein Glücksfall, so Fischer, seien die Projekte Jeki (Jedem Kind ein Instrument) und die Klangküche. Vier Grundschulen mit 116 Schülern machen bei Jeki mit, sechs mit 171 Schülern bei der Klangküche.

Großes Interesse der Schulen

Das große Interesse der Schulen hat dazu geführt, dass die gesetzte Marke von insgesamt 1000 Musikschülern schon übersprungen werden konnte. 1154 sind es derzeit, so Fischer.

Schwierig gestaltet sich die Raumsituation, seit sich Musikschule und Jugendarbeit das Musikschulgebäude teilen. In der Geschwister-Scholl-Gesamtschule haben die Musikschüler zwar ein vorübergehendes Ausweichquartier gefunden, doch von optimalen Lösungen ist man noch ein Stück entfernt.

Jazzclub für Musikschule nutzen

Wie gerufen kommt da das Angebot von Hotelier Wolfgang Schene, seine nur etwa alle zwei Wochen vom Jazzclub genutzten Räume der Musikschule kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Fischer freut sich: "Die Idee ist gut, wir brauchen vor allem für die Ensemblearbeit größere Räume." Ein Ortstermin, den die SPD vermittelt, soll bald stattfinden. 

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