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Der Lüner SV in der Westfalenliga

LSV kommt nicht über ein 0:0-Remis hinaus

Lünen Kein Tor erzielt, kein Tor kassiert: Der Lüner SV hat sich mit einem 0:0-Unentschieden vom Holzwickeder Sportclub getrennt. Möglichkeiten zum Sieg hatten die Lüner am Sonntag allerdings einige.

LSV kommt nicht über ein 0:0-Remis hinaus

Milan Sekulic (M.) hatte Pech mit einem Flugkopfball, der knapp über das Tor zischte. Foto: Foto: Goldstein

Lüner SV – Holzwickeder SC 0:0

Am Ende war es ein gerechtes Remis. Über 90 Minuten lang lieferten sich am Sonntag die beiden Fußball-Westfalenligisten Lüner SV (5.) und Holzwickeder SC (3.) in der Kampfbahn Schwansbell einen erbitterten Kampf um drei Punkte. Freuen konnte sich nach dem Spiel, die Partie endete 0:0 remis, jedoch keiner so wirklich.

„Es war ein gutes Spiel. Das erste Spiel auf Rasen in diesem Jahr. Die Partie hatte Derbycharakter, zwei gute Mannschaften haben gegeneinander gespielt“, sagte LSV-Trainer Mario Plechaty nach dem Schlusspfiff und ergänzte: „Wir hätten den Sieg verdient gehabt, weil wir die besseren Chancen hatten.“

Das war in der Tat so. Zumindest in der zweiten Halbzeit. Das spielte der Lüner SV nämlich ansehnlichen Fußball. Im ersten Durchgang hingegen boten die beiden Spitzenteams den Zuschauern nur Magerkost. Lediglich eine Chance sahen die Anhänger, und zwar von den Gästen. Nach 41 Minuten zog Mirco Gohr aus der Drehung ab. Sein guter Schuss landete jedoch nur am Außenpfosten. Der LSV, der im 4-1-4-1 startete und Yasin Acar in der Spitze aufbot, blieb vor dem Gästegehäuse harmlos.

Anders sah das in den zweiten 45 Minuten aus. Da wagten die beiden Mannschaften in der Offensive mehr und gingen auch mal ins Risiko. Nach 50 Minuten spielte Lukas Ziegelmeir Flügelspieler Ersin Kusakci schön frei. Der brachte den Ball aber nicht entscheidend in den Strafraum.

Fünf Minuten später hatten die Lüner den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Kusakci-Flanke setzte Milan Sekulic zum Flugkopfball an. Der zischte aber über den Querbalken.

In der 58. Minute hätte der LSV einen Foulelfmeter zugesprochen bekommen müssen. Samet Akyüz ist im Strafraum von Mischa Mihajlovic gelegt worden. Der Pfiff blieb aus. Selbst HSC-Trainer Axel Schmeing sprach nach der Partie von einem „glasklaren Elfmeter“. „Wir hätten aber auch einen bekommen können“, so der Coach. Bis zum Schlusspfiff hatten beide Teams noch eine Reihe guter Chancen, das Tor traf aber keiner. „Wir können mit dem Ergebnis leben“, so Schmeing.

Teams und Tore
LSV:
Fischer – Göke, Malcherek, Akyüz, Drees, Acar (89. Sadin Basic), Sekulic, Mikuljanac, Cabuk (76. Speker), Kusakci, Ziegelmeir
HSC: Beinsen – Garando, Tucholski, Abufaiad, Mihajlovic, Hahne. Hoppe, Schultze (51. Pfaff), Gohr, Heiß (60. Duwe), Berghorst
Tore: Fehlanzeige
Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Malcherek (90.) wegen wiederholten Foulspiels

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