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Radstation erstrahlt in neuem Glanz

„Lünen steigt auf“: Fest am Samstag

Lünen. Die Runderneuerung der Anlage am Hauptbahnhof kam bei Gästen der Infoveranstaltung „Lünen steigt auf“ zur Radstation am Samstag gut an: Mehr Platz, mehr Service, mehr Technik.

„Lünen steigt auf“: Fest am Samstag

Stefan Rose (2.v.l.), Betriebsleiter der Radstationen im Kreis Unna, informierte Besucher über Details zur erweiterten Radstation am Hauptbahnhof. beuckelmann Foto: Foto: Beuckelmann

Lünen steigt auf“ – dieses Motto war Programm beim Radfest rund um die Radstation am Hauptbahnhof. Zahlreiche Gäste informierten sich am Samstag, bekamen Tipps und Karten für die neue Radsaison und lobten das Erscheinungsbild der runderneuerten Radstation, die im wahrsten Sinne des Wortes aufgestiegen ist. Sie besteht jetzt nicht mehr aus einem Container, sondern aus einem rund 70 Quadratmeter großen Gebäude.

Radfest

Stefan Rose (2.v.l.), Betriebsleiter der Radstationen im Kreis Unna, informierte mit seinem Team interessierte Besucher über Details zur erweiterten Radstation am Hauptbahnhof.
Das nette und hilfsbereite Team des AWO-Ortsvereins Lünen-Nord sorgte für frisch gebackene Waffeln, Würstchen, Reibekuchen und Getränke.
Viele Besucher informierten sich über die erweiterte Radstation.
Die mobile Radwaschanlage war gut besucht.
Das nette und hilfsbereite Team des AWO-Ortsvereins Lünen-Nord sorgte für frisch gebackene Waffeln, Würstchen, Reibekuchen und Getränke.
Hugo Merten (r.), fährt auch mit ist 90 Jahren gerne Fahrrad und ließ sich in der Radstation von Karsten Stankowski (l.) informieren.
Nach dem Besuch der mobilen Fahrrad-Waschanlage sorgten Mitarbeiter mit Lappen dafür, dass die Räder wieder wie neu aussehen.
Wolfram Ernst, bei der Stadt Lünen mit zuständig für den Bereich Mobilität und Verkehrslenkung, nutzt selbst gerne die Radstation am Hauptbahnhof und ist von deren Vorzügen überzeugt.
Die Radstation wurde von 130 auf 280 Stellplätze erweitert und wird nun von sieben (vorher waren es zwei) Videokameras überwacht.
Viele Besucher informierten sich über die erweiterte Radstation, erhielten Info-Blätter und Tourenkarten oder versuchten ihr Glück beim Glücksrad, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gab.
Mit gutem Beispiel voran ging Udo Ohlies (l.), Stadtverbandsvorsitzender der AWO, der sich gleich für vier Wochen ein E-Bike auslieh, um eingehende Erfahrungen zu machen.
Viele Besucher informierten sich über die erweiterte Radstation, ließen Räder codieren, erhielten Info-Blätter und Tourenkarten oder versuchten ihr Glück beim Glücksrad, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gab.
Viele Besucher informierten sich über die erweiterte Radstation, erhielten Info-Blätter und Tourenkarten oder versuchten ihr Glück beim Glücksrad, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gab.
Viele Besucher informierten sich über die erweiterte Radstation, erhielten Info-Blätter und Tourenkarten oder versuchten ihr Glück beim Glücksrad, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gab.
Am Stand des ADFC gab es viele Infos, unter anderem persönliche Ratschläge oder auch Tourenkarten und Terminhinweise.
Viele Besucher informierten sich über die erweiterte Radstation.
Peter Winkler, einer der hilfsbereiten Monteure in der Radstation, montiert hier neue ergonomisch günstige Lenkergriffe.

Die Zahl der überdachten und mit LED-Technik angestrahlten Fahrradständer ist von 130 auf 280 mehr als verdoppelt worden. Das schien auch nötig, da die Plätze im Sommer meist ausgebucht waren. Im Monat kostet das Abstellen 10 Euro, im Jahr 100 Euro, Schüler und Studenten zahlen jeweils die Hälfte. Mittels einer Chip-Anlage kann die Anlage rund um die Uhr genutzt werden, die Servicezeiten sind montags bis freitags von 9-18 Uhr. Das komplette Programm zur Pflege und Wartung sowie Ersatzteile und Zubehör werden in der Radstation angeboten, die ab September auch einen Ausbildungsplatz zum Fahrradmonteur anbietet.

Zudem stehen acht E-Bikes und fünf konventionelle Fahrräder zum Ausleihen (Miete pro Stunde: 75 Cent, am Wochenende: 23 Euro bzw. 45 Euro für E-Bikes) bereit. Nach Voranmeldung ist für Gruppen eine größere Flotte verfügbar. „Die Videoüberwachung wurde erhöht von zwei auf sieben Kameras“, sagte Stefan Rose, Betriebsleiter der Radstationen im Kreis Unna. Sie werden von der „DasDies ServiceGmbH“, einem Unternehmen der Arbeiterwohlfahrt (AWO), betrieben.

„Ein Riesen-Quantensprung“

Wolfram Ernst, er ist bei der Stadt Lünen im Bereich Mobilität und Verkehrslenkung tätig, nutzt selbst gerne die Radstation und scheint von deren Vorzügen überzeugt: „Das war eine der ersten Radstationen in NRW. Sie wird immer mehr in Anspruch genommen.“ Für rund 400.000 Euro sei die Anlage runderneuert und das Gebäude errichtet worden, maßgeblich gefördert vom Zweckverband Ruhr-Lippe. „Das war ein Riesen-Quantensprung“, freut sich Ernst über das Ergebnis und hofft, dass noch mehr Menschen auf Fahrräder steigen.

Mit gutem Beispiel voran ging Udo Ohlies, AWO-Stadtverbandsvorsitzender, der sich ein E-Bike auslieh. Hugo Merten (90) ist schon lange vom Fahrradfahren überzeugt und informierte sich in der Radstation über das Serviceangebot. Das Team des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) präsentierte neue Touren, Karten und gab wertvolle Hinweise, während der AWO-Ortsverein Lünen-Nord für Speisen und Getränke sorgte.

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