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Fußball: Westfalenliga 2

Lüner SV agiert ohne Selbstbewusstsein

Lünen Nach zwei Siegen in Serie leistete der Westfalenligist Lüner SV am Sonntag beim 0:1 in Iserlohn ungewollt Schützenhilfe für den FC Iserlohn.

Lüner SV agiert ohne Selbstbewusstsein

Adem Cabuk (r.) verlor mit dem Lüner SV in Iserlohn knapp mit 0:1. Foto: Warnecke

Eigentlich wollte Fußball-Westfalenligist Lüner SV am Sonntag nach zwei guten Spielen den dritten Sieg folgen lassen. Stattdessen agierte der LSV in Iserlohn zu behäbig und war nach der langen Gewitterpause kaum auf dem Platz. Mit 0:1 verlor der LSV.

Beide Teams neutralisierten sich in Halbzeit eins. Richtige Chancen gab es kaum. Lukas Ziegelmeir hielt nach Ecke von Adem Cabuk das Bein ins Gemenge (9.). Abwehrmann Jeffrey Malcherek blockte danach einen Schuss von Iserlohns Kingsley Nweke (17.).

Yasin Acar, der von allen Lünern noch am auffälligsten agierte, verpasste eine Vorlage von Ziegelmeir nur knapp (22.). Die Trinkpause nach gut 25 Minuten hatten sich beide Teams eigentlich nicht verdient.

Direkt danach landete ein hoher Ball der Iserlohner Abwehr bei LSV-Kapitän Matthias Drees, der aus 24 Metern direkt abzog und das Tor knapp verfehlte. Auch Ziegelmeir hatte kurz danach zu wenig Zielwasser getrunken, verfehlte mit einem Schuss aus 30 Metern das Tor (29.). Iserlohn mit gefühltem Ballbesitz von 40 Prozent kam kurz vor der Pause auf. Anjo Wilmanns köpfte aus kurzer Distanz vorbei (40.). Kurz vor der Pause fiel das Tor des Tages für den FCI. Sascha Ernst passte in die Mitte und Stürmer Lukas Lenz hielt den Fuß rein – 1:0 (44.).

Der Schiedsrichter sorgte danach für Aufruhr. Wegen eines Gewitters rund um das Hemberg-Stadion pfiff der Schiedsrichter die zweite Halbzeit erst nach 45-minütiger Pause wieder an. Lange passierte nicht viel im Spiel. Die Lüner wirkten lethargisch, passten sich der Iserlohner Spielweise an.

Pfennigstorf kommt

Plechaty brachte Stürmer Fabian Pfennigstorf für den harmlosen Milan Sekulic. Auch Emre Yildiz kam. Mehr Schwung brachte dies aber nicht. „Wir haben nur mit langen Bällen agiert, statt zu kombinieren“, sagte Plechaty und sah auch noch zwei Rote Karten. Sahin Yildiz und Ersin Kusakci teilten im Zweikampf aus, flogen vom Platz (77.).

LSV-Torwart Michel Josch forderte seine Mannen in der Schlussphase nochmals zu mehr Aktivität auf. Doch Christian Hampel – mit den beiden weiteren Ex-Lünern Torwart Daniel Dreesen und Philipp Herder – nahm den Lünern den Wind aus den Segeln, wechselte in der Nachspielzeit zweimal aus. Iserlohn überstand die Nachspielzeit ohne ernsthafte Gefahr.

„Das war enorm wichtig für uns“, sagte Hampel nach dem Schlusspfiff. „Ich bin enttäuscht von der Mannschaft. Es ist schwierig, zu verstehen, wenn man zwei Siege einfährt und dann hier ohne Selbstbewusstsein und ohne herausgespielte Chance so verliert“, so LSV-Trainer Mario Plechaty.

FCI: Dreesen - Wilmanns, Herder, Ernst, Lenz (90. Juchum), Sarisoy (75. Kozlowski), Nweke (90. Schneider), Yildirim, Müsse, Deppe, Marks
LSV: Josch - Göke (46. Bozlar), Reis, Malcherek, Akyüz (62. Pfennigstorf), Drees, Acar, Sekulic (68. Yildiz), Ziegelmeir, Cabuk, Kusakci
Tor: 1:0 Lenz (44.)

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