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Handball in Brambauer, Lünen und Oberaden

Lüner SV gewinnt trotz Remis

Brambauer/Lünen/Oberaden Mit 18:18 haben sich die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV vom Hammer SC getrennt. Da Spitzenreiter Rietberg-Mastholte erneut verlor, schlossen die Lünerinnen am Sonntag nach Punkten zu Platz eins auf. Auch beim SuS Oberaden und beim VfL Brambauer flog der Ball.

Lüner SV gewinnt trotz Remis

Anna Schmidt und der LSV sind nun punktgleich mit dem Tabellenführer. Foto: Foto: Goldstein

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden haben sich am Sonntag mit 32:31 bei der HSG Porta Westfalica durchgesetzt.

Verbandsliga 1

HSG Porta Westfalica - SuS Oberaden 31:32 (14:13)

Türöffner für den Erfolg war am Ende eine gute Abwehrarbeit im Verbund. „Es war der erwartete schwere Gegner“, sah sich SuS-Coach Alex Katsigiannis einem äußerst kampfstarken Team ausgesetzt. Der Gegner agierte laut dem Cobras-Coach am Rande der Fairness und hielt in der Anfangsphase gut mit. Thorben Rossfeld brachte Oberaden nach neun Minuten erstmals mit 5:3 in Führung. Über 6:6 und 9:9 blieb es aber ausgeglichen. Beim 10:9 ging der Gastgeber erstmals in Führung. Oberaden bekam die beiden Brüder Nicolas und Tim Held nicht in den Griff. Auf ein Dutzend Tore sollte Nicolas Held am Ende kommen.

Oberaden reagierte und stellte in der Abwehr von einer 5:1-Deckung auf eine 6:0-Deckung um. „Das zeigte Wirkung“, so Katsigiannis, dessen Team zur Pause noch zurücklag, nach dem Seitenwechsel aber durch Tim Fehring zum 15:15 ausglich und danach immer wieder vorlegte. Die Cobras hielten den Abstand stets auf zwei Tore. Oberaden kassierte häufig Zeitstrafen und agierte in Unterzahl äußerst konzentriert. „Die Abwehrleistung war stark“, so Katsigiannis, der sich eine ähnlich starke Leistung auch von seinen Torleuten erhofft hätte. Als Fabian Lauber drei Minuten vor dem Ende das 32:29 warf, schien die Partie doch noch eine gute Wendung zu nehmen.

Nach einer Hinausstellung für Lauber überstand der SuS die letzten 40 Sekunden gegen sieben HSG-Spieler, die am Ende noch den Torwart aus dem Spiel und einen zusätzlichen Feldspieler aufs Feld brachte.

SuS: Klepping/Makus - Lauber (6/4), Hajduk (2), Noe, Herold (4), Fehring (5), Katsigiannis (5), P. Stennei (5), Roth (1), Braach, B. Stennei (2), Holtmann, Rossfeldt (2)

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer verpassten es am Samstag gegen den direkten Tabellennachbarn HSG Hohenlimburg, punktetechnisch gleichzuziehen. Stattdessen mussten sie sich mit 28:33 geschlagen geben.


Frauen-Verbandsliga 2

Hohenlimburg – VfL Brambauer 33:28 (14:12)

Nach dem Sieg hat sich die HSG Hohenlimburg vier Punkte auf den VfL Brambauer abgesetzt. Dabei sah es zu Beginn gar nicht nach einer Niederlage aus. Die VfL-Frauen fanden gut ins Spiel, führten zwischendurch sogar mit 6:3 dank des Treffers von Sarah Umbescheidt. Nur wenige Minuten später glich Hohenlimburg aber wieder aus und drehte das Spiel. Bis zur Pause blieb Brambauer jedoch dran.

Im zweiten Spielabschnitt legte der Gastgeber aber eine Schüppe drauf. Die VfL-Frauen hielten noch bis zum 17:20 mit, mussten dann aber zusehen, wie sich Hohenlimburg nach und nach absetzte. „Wir haben einfach gar keinen Zugriff mehr gefunden. Wir waren irgendwie einen Schritt zu langsam“, ärgerte sich Trainer Andre Schwedler. Er versuchte noch einmal alles, probierte unterschiedliche Varianten aus. „Es hat aber alles nicht mehr gefruchtet“, so Schwedler. Erstaunt war er aber auch über die Anzahl der Gegentore, die für VfL-Verhältnisse ungewöhnlich sind.

VfL: Sindermann – Mai (2), Karau, Holz (4), Sahage, Plotek (5/4), Bauer (1), Pötter (4/2), Leismann, Neumann (1), Lasshof (3), Umbescheidt (2), Juchems (6)

Die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer haben bei Schlusslicht DJK Coesfeld am Samstag ihren 13. Saisonsieg eingefahren und mit 31:25 gewonnen.


Landesliga 3

DJK Coesfeld - VfL Brambauer 25:31 (15:18)

Für VfL-Trainer Nadim Karsifi war es in erster Linie wichtig, dass sein Team nach den zuletzt schwachen Spielen wieder zur Normalform findet. „Wir haben definitiv besser gespielt als letzte Woche. Wir haben uns als Mannschaft gut präsentiert“, lobte Karsifi.

Für beide Teams ging es um nichts mehr. Der VfL Brambauer steht im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Coesfeld steht als Absteiger bereits fest. „Man hat die Ausgangslage beiden Mannschaften angemerkt. Es haben aber beide versucht, das diszipliniert durchzuziehen“, so Karsifi.

Der VfL Brambauer wusste phasenweise wieder zu überzeugen. Vor allem Kreisläufer Jan Richter und Außenspieler Leo Langmann spielten in der Offensive stark. Hinten hielten wieder einmal Sebastian Pohl und Mats Gärtner die Abwehr dicht. Pohl war neben Richter (sieben Tore) mit seinen sechs Treffern zudem auch bester VfL-Werfer.

Für Brambauer geht es bereits am Samstag, 28. April, um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen das Top-Team der Ahlener SG II weiter. Dann gastiert der aktuelle Spitzenreiter in der heimischen Sporthalle an der Diesterwegstraße. Ahlen feierte dank des 33:25-Sieges gegen ETG Recklinghausen am Samstagabend die vorzeitige Meisterschaft.

VfL: Welski/Sträde – Richter (7). Lüke, L. Langmann (3), Baggemann (2), Eder (1), Gärtner, P. Langmann (4/4), Forsmann (1), Freitag (4), Pape (3), Pohl (6)


Frauen-Landesliga 3

Hammer SC 2008 - Lüner SV 18:18 (9:8)

Der LSV kam nur schleppend in die Partie. Früh hätte Lünen deutlich führen können, scheiterte aber alleine in der Anfangsphase fünf Mal an der Hammer Torfrau Marie Christin Schauer. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen“, wusste auch der Trainer der Rot-Weißen, Marcel Mai.

Beim 8:7 durch Michelle Schröder ging der LSV erstmals in Führung, geriet gleich nach der Pause aber wieder in Rückstand (8:11). Zehn Minuten vor Schluss führte Lünen dann wieder (17:14), verspielte durch leichte Fehler jedoch den Sieg. Am Ende musste Schröder noch das 18:18 besorgen. „Die Leichtigkeit hat gefehlt. Wir mussten viel kämpfen, aber das passiert“, so Mai. Am Sonntag, 29. Mai, kommt es nun zum womöglich entscheidenden Duell um den Aufstieg, wenn Lünen Rietberg-Mastholte empfängt. „Wir können mit Spaß dareingehen“, sagte Mai.

LSV: Preuß/Klostermeier - Schröder (4/3), Lieneke (4), Blümel, Hülsewede, Köppen, Püschel (4), C. Schmidt (1), Krause (1), A. Schmidt (1), Rempe (2), Dressler, Geisler (1)

Ein enges Spiel lieferten sich die beiden Handball-Bezirksligisten Lüner SV und TuS Jahn Dellwig am Samstag. Am Ende setzte sich keines der beiden Teams beim 28:28-Remis durch. Doch durch den Punktgewinn sicherte sich der LSV frühzeitig den Klassenerhalt.


Bezirksliga Hellweg

Lüner SV – TuS Jahn Dellwig 28:28 (13:14)

Das Minimalziel ist erreicht. Drei Spieltage vor Saisonende kann der LSV rein rechnerisch nicht mehr eingeholt werden. „Wir wollen zusehen, dass wir auch die letzten Spiele noch gut bestreiten“, sagt Trainer Christian Neve. Unterm Strich war das 28:28-Remis gerecht. „Keines der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Das Ergebnis geht völlig in Ordnung“, so Neve. Offensiv haperte es beim LSV oft im Abschluss. Lünen vergab zu viele freie Möglichkeiten.

Der TuS Jahn Dellwig kämpft noch weiter um den Klassenerhalt. Der Punktgewinn war für die Mannschaft enorm wichtig.

LSV: Bülhoff/Hangebrock – Hadac (5), Dornseifer, Gores, Seeger (5), Höfler, Stroscher (4/2), Neve (4/2), Miehle (9), Schmidt (1)

Ahlener SG III - SuS Oberaden II 23:38 (11:18)

Einen Start-Ziel-Sieg landeten die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II am Samstag bei der Ahlener SG III. Sie gewannen deutlich mit 38:23 (18:11). Dabei zeigte Oberaden II von Beginn an eine konzentrierte und engagierte Leistung. Bereits nach 15 Minuten führte der SuS II beim 10:5 bereits mit fünf Toren Unterschied. Zur Pause baute das Team seine Führung auf 18:11 aus. Auch im zweiten Durchgang ließ Oberaden II nicht nach, schraubte das Ergebnis auf 38:25 in die Höhe. Bester Werfer war Mario Stratmann mit neun Toren.

SuS: Schäfer/Wenzel – Stratmann (9), Schuchtmann (2), Rodefeld (8/2), Matthies (1), de West (4/1), H. Schuchtmann (6), Grosser (4), Merten (4)

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