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Lüner SV überrascht mit Absage

LÜNEN Der BV Brambauer richtet die Endrunde der Feld-Stadtmeisterschaft im Jugend-Fußball aus. Darauf einigte sich die Fachschaft Jugend-Fußball bei ihrer Versammlung.

Lüner SV überrascht mit Absage

Jörg Minnerup, Vorsitzender der Fachschaft Jugend-Fußball, (l.) und Franz-Ludwig Dopp (hi. 2. v. l.), Sportwart im Stadtsportverband, übergaben die Meistertafeln an Jörg Peter (hi. v. l., BV Brambauer), Katja Pogunthe (TuS Niederaden), Kai Netusil (SG Lünen), Detlev Eppmann (v. v. l., BV Lünen 05), Uwe Schmidt und Klaus Schwark (beide Lüner SV).

Die Vorrunde werden der BV Lünen 05 und die SG Gahmen sowie der BVB ausrichten. Etwas überraschend zog der Lüner SV seine Kandidatur für die Vor- und Endrunde zurück. Im letzten Jahr entschied erst eine Kampfabstimmung gegen den BVB über die Gastgeber-Rolle in der Endrunde. "Wir haben noch ein F- und E-Jugend-Turnier. Außerdem dauert die Saison sehr lang", begründete LSV-Kassierer Uwe Schmidt das Nein.

Lob und Tadel

Als mit dem BVB und dem BV 05 nur noch zwei Ausrichter dastanden, sprang die SG Gahmen ein. Erstmals erhalten in diesem Jahr auch Reserve-Mannschaften die Chance zur Qualifikation. Bei der E-Jugend kämpfen acht Teams in zwei Vierer-Gruppen um einen Startplatz. Die F-Junioren spielen mit sechs Teams in einer Gruppenphase. Der Sieger nimmt an den Titelkämpfen teil. Genauso verläuft das Quali-Turnier bei der D, wo fünf Mannschaften am Start sind.

Im Rückblick auf die Hallen-Stadtmeisterschaft verteilte Jörg Minnerup, Vorsitzender der Fachschaft Jugend im Stadtsportverband, Lob und Tadel. "Ich hatte beim ATC als Ausrichter etwas Bauchschmerzen, aber er hat alles hervorragend geregelt. Meine Hochachtung gilt dem Trainer der Senioren Holger Gehrmann, der sich für nichts zu schade war." Schlechter schnitt der Lüner SV ab: "Die Ordner für die A- und B-Jugend-Spiele waren in diesem Jahr sowieso eine Katastrophe, aber der LSV war der einzige Club, der bei der A-Jugend unter fadenscheinigen Gründen keinen Ordner stellen konnte."

Kein Vorbild

Auch auf seinen Verein, den BV Brambauer, war Minnerup nicht so gut zu sprechen. "Die Schiedsrichter wurden oft beschimpft. Ganz schlimm war die Situation, als zwei Trainer des BVB auf dem Spielfeld diskutierten. Das ist kein Vorbild", spielte Minnerup auf Wolfgang Sadlowski und Ramis Saglam an, die sich bei einem F-Jugend-Spiel vehement beschwerten. Die zumeist jungen Unparteiischen lernten bei den Titelkämpfen aber vieles dazu, denn A-Liga-Schiedsrichter Rainer Brummel nahm sich die Schiris nach ihrem letzten Pfiff zur Brust und bewertete ihre Leistung.

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