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Lustig in Lünen

LÜNEN Drei Stunden beste Unterhaltung mit Musik, Theater, Sketchen und guter Laune bot am Samstag der "Lüner Heimatnachmittag". Viele Höhepunkte ließen bei dem bunten Programm im voll besetzten Hansesaal die Zeit wie im Fluge vergehen.

Lustig in Lünen

Die Küchenmamsells vom Frauenchor Stadtmitte sangen zwei Küchenlieder aus Zeit, als es noch kein Radio gab.

"Ick freu mi ink te seen", sang Michael Gresch zu Beginn. In einem schwarzen Frack gewandet führte er als Moderator nicht nur charmant durch das Programm, sondern präsentierte auch Lieder der 20er Jahre. Für die heimatlich musikalische Einleitung sorgte der MGV "Liedertafel"-Wethmar unter der Leitung von Hermann Josef Isreal, der seit 35 Jahren die 30 aktiven Sänger dirigiert.

"Gut wieder hier zu sein", sang Horst Störmer, Vorsitzender des Stadtverbandes Heimatpflege, und spielte die Gitarre. "Horch, was kommt von draußen rein" und zwei Folkloretitel aus dem Balkan: "Gürtel und Tüchlein" sowie "Mala Moja" führte der stimmgewaltige MGV "Liedertafel"-Wethmar auf. Gelungen war auch der Auftritt der Studiobühne "Die Kulisse" mit Kostproben ihres Könnens. Gezeigt wurden lustige Jagdszenen aus dem Ring der Nibelungen und die Verlobungs- bzw. Schwimmszene aus "Der Kühne Schwimmer".

Kiepenkerl

Die Küchenmamsells vom Frauenchor Stadtmitte präsentierten sich mit zwei Küchenliedern, die damals gesungen wurden, als es noch kein Radio gab. Beeindruckend war das Schwarzlichttheater der Gruppe "Dianegativ", die vor zehn Jahren von Müttern des Paul-Gerhard-Kindergartens in Alstedde gegründet wurde. "Nu kümmt der Kiepenkerl" - Jupp Witte (82) ließ die Zeit des Kiepenkerls wieder aufleben. "Lasst uns in Lünen lustig und durstig sein, lasst uns in Lünen putzmunter sein", so der Kiepenkerl, der für seine langjährige heimatpflegerische Tätigkeit mit der Ehrenurkunde des Westfälischen Heimatbundes ausgezeichnet wurde. Singen ist im Chor am Schönsten mit flotten Liedern, unter diesem Motto trat der Frauenchor Stadtmitte auf und zeigte auch einen Sketch. Die Bewirtung der Gäste übernahm der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Nordlünen-Alstedde mit seinen Frauen.

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