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Mehr Frauen auf den Platz

LÜNEN Deutschland ist Fußballweltmeister. Wo die Männer 2006 noch scheiterten, verteidigten die Frauen bei der WM in China eindrucksvoll den Titel. Jetzt hoffen die Lüner Vereine auf mehr weiblichen Zulauf.

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Mehr Frauen auf den Platz

Immer mehr Mädchen sollen Fußball spielen - so wie hier bei den Stadtmeisterschaften der Schulen.

"Wir haben jetzt schon wieder zwei neue Mädchen", freut sich zum Beispiel Wolfgang Rinke, Trainer der Kreisliga-Damen des BV Lünen 05. Neben seiner Elf, die um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpft, sind in der Geist noch vier weitere Mädchen-Teams am Start: eine U16-Mannschaft und zwei U14-Teams.

Eine U12 befindet sich derzeit noch im Aufbau, nimmt deshalb noch nicht an Meisterschaftsspielen teil. Insgesamt kommen die Blau-Weißen somit auf mehr als 50 Fußballerinnen.

Großes Lob für Zwanziger

Die Kreisliga-Frauen spielten ungünstigerweise exakt zu der Zeit, als die Elf von Silvia Neid ihren Titel verteidigte. "Die Begeisterung war riesig. Eine Ersatzspielerin hat Radio gehört und diejenigen, die auf dem Platz standen, ständig informiert", erzählt Rinke. Der Coach hat noch ein Lob für DFB-Präsident Theo Zwanziger: "Wir können froh sein, ihn zu haben, weil er den Frauen-Fußball so fördert."

Auch der Lüner SV hofft auf noch mehr Zulauf. Mit der Damen-Kreisliga-Mannschaft und zwei U17-Mädchen-Teams jagen in der Kampfbahn Schwansbell 60 Mädchen und Frauen dem runden Leder hinterher. "Wenn wir jetzt noch mehr Werbung machen, könnte es nochmal einen Schub geben", glaubt Andreas Zeyen, Trainer der Damen-Mannschaft.

Andreas Witte, Coach der LSV-Mädchen, glaubt aber an eine generelle Entwicklung: "Die Mädchen wollen immer mehr dass machen, was die Jungen machen. Daher spielen immer mehr Fußball."

Die DFB-Frauen als Vorbilder

Beim TuS Niederaden sind 58 Mädchen und Frauen aktiv. Auch die Blau-Weißen stellen eine Kreisliga-Damen-Mannschaft. Dazu kommen mit der U17, U14 und der U12 noch drei weitere Teams. "Besonders bei der U12 haben wir derzeit einen großen Zulauf, weil viele Mädchen die DFB-Frauen als Vorbild sehen", berichtet Thomas Poppe, Übungsleiter der U17 des Teams von der Kreisstraße.

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