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Michael Häming: Oberliga nur mit dem BVB

BRAMBAUER Der Spielmacher fühlt sich beim BVB wohl und will noch lange in Brambauer spielen - egal auf welcher Position. Wegen einem Arbeitsunfall kann der Allrounder seiner Mannschaft beim Ziel Klassenerhalt derzeit aber nicht helfen.

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Für Michael Häming (weißes Trikot), hier gegen Wickede, ist die Position nicht so wichtig, Hauptsache er spielt.

Guter Vorbereiter: Torschütze Dennis Stolzenhoff bedankt sich bei Michael Häming.

Michael Häming vom BV Brambauer.

Als Fußball-Verbandsligist BV Brambauer 13/45 im Spätherbst in der Krise steckte, wunderten sich einige Zuschauer über die Aufstellung. Spielmacher Michael Häming spielte plötzlich im defensiven Mittelfeld. "Micha war der Garant dafür, dass es wieder aufwärts ging", erinnert sich Trainer Dirk Bördeling an seine Umstellung. Die letzten vier Partien in 2007 musste Häming aber passen: Ein Arbeitsunfall setzte ihn wochenlang außer Gefecht.

Das Lob seines Trainers freut den 25-Jährigen, dennoch misst er sich selber an der guten Landesliga-Saison, die mit dem Aufstieg endete: "In der vorigen Spielzeit war ich besser. Ich habe mich aber jetzt in der Verbandsliga akklimatisiert." Auch seine Torausbeute von einem Treffer stellt ihn nicht ganz zufrieden. "Das ist noch zu wenig", meint er, fügt aber an: "Ich freue mich genauso, wenn unsere Stürmer treffen."

"Ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt"

Der Wechsel vom Spielmacher zum "Sechser" machte Häming nichts aus: "Ich habe schon auf fast allen Positionen meine Einsätze gekriegt. Ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt", gibt sich der gebürtige Dattelner als Allrounder. Diese Vielseitigkeit macht ihn so wertvoll, das weiß auch Bördeling: "Er ist dynamisch und zweikampfstark. Deswegen ist er sowohl vor der Abwehr als auch hinter den Spitzen einsetzbar."

Häming fühlt sich beim BV Brambauer wohl. "Der Verein hat ein super Umfeld. Ich habe mich sehr über das Angebot vor eineinhalb Jahren gefreut", ist er sicher den richtigen Karriereweg eingeschlagen zu haben. "Nach meiner Zeit bei Teutonia Waltrop habe ich eine neue Herausforderung gesucht und hier gefunden." Zusammen mit seiner Freundin Nadine, selbst aktive Fußballspielerin (Vorwärts Datteln), lebt Häming nach wie vor in seiner Heimatstadt. Per Fahrgemeinschaft erreicht er das Training in Brambauer. "Einige meiner Teamkollegen wohnen auch in Datteln."

Nach Arbeitsunfall Verbrennungen zweiten Grades

Ein undichtes Ventil stoppte Hämings gute Hinserie im November. Der Industriemechaniker stand direkt in einer 60 Grad heißen Wasserdampfsäule. "Ich hatte Verbrennungen zweiten Grades am Kopf, Armen und Rücken", erinnert er sich. Auch heute darf er noch nicht mit der Mannschaft trainieren. "Lauftraining ist ok, aber Teamsport wäre noch zu gefährlich. Ich folge dem Rat der Ärzte", möchte Häming kein übertriebenes Risiko eingehen.

Sobald er dem BV Brambauer wieder aktiv helfen kann, hat der vielseitige Kicker nur ein Ziel vor Augen: Klassenerhalt. "Wir sind gut genug. Wir müssen nur unsere Heimstärke beibehalten", gibt er die Marschroute vor. Langfristig möchte sich Häming in der Verbandsliga etablieren. "Hier wird eine junge, schlagkräftige Truppe aufgebaut." Dem Thema Oberliga ist Häming nicht verschlossen, schränkt aber ein: "Nur mit dem BV Brambauer!"

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Für Michael Häming (weißes Trikot), hier gegen Wickede, ist die Position nicht so wichtig, Hauptsache er spielt.

Guter Vorbereiter: Torschütze Dennis Stolzenhoff bedankt sich bei Michael Häming.

Michael Häming vom BV Brambauer.

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