Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Mit 70 noch fit wie ein Turnschuh

Handballer Alfred Hasenpusch

Anzeige

Alfred Hasenpusch (23. 10. 1936) ist, trotz seiner stolzen 70 Jahre, nicht vom Sport abzuhalten. Immer noch legt er mehrmals in der Woche 20 km zurück, dafür muss auch nicht immer die Sonne scheinen. Dass er fit ist, zeigte er beim 4. Karstadt-Ruhrmarathon. Er lief zwar «nur» die halbe Strecke, zeigte aber so manchem Mitstreiter seine Grenzen auf. Platz 2849 insgesamt, Rang fünf in der Altersklasse M70 - die Zeit von 2:04:51 h eine starke Ausbeute. «Das verdanke ich besonders Willi Weischenberg, der mich super gecoacht hat», freut er sich. Doch es ist nicht die Leichtathletik, die ihn in der Stadt so bekannt gemacht hat. Das, was ihn zur guten Seele der Rundsporthalle machte, ist der Sportart, in der wir Deutschen zuletzt den WM-Titel feiern durften. Die Rede ist von Handball. 1953 begann Hasenpusch seine aktive Laufbahn als Linksaußen beim Lüner SV, damals noch auf dem Großfeld. Nach dem Bau der Rundsporthalle 1968 zog der LSV in diese um. «Damals teilten wir uns sie noch mit Brambauer und Beckinghausen», erinnert sich Hasenpusch zurück. 1970 stieg der gebürtige Königsberger auf den Lüner Thron: Als Mannschaftskapitän der ersten Mannschaft wurde er folglich zum Vorsitzenden des Vereins ernannt. «Damals hatten wir 75 Mitglieder und gerade mal eine Jugend-Mannschaft», weiß er noch. 30 Jahre lang hatte Hasenpusch den Vorsitz, ehe er sich nicht mehr zur Wahl stellte. In dieser Zeit erhöhte sich die Mitgliederzahl auf über 400 Aktive und Passive. Heute ist Hasenpusch Ehrenvorsitzender. Der LSV und alles um ihn herum war und ist immer noch etwas besonderes für ihn. Von 1978 bis 2000 fungierte «Hasi» als Hausmeister der Rundsporthalle. Heute ist er weiterhin für die Organisation zuständig. Die Passion zur Leichtathletik entwickelte sich in Zeiten des Krieges: «Wir sind damals nach Flensburg geflüchtet. Alles was sich auf dem Land an Sport anbot, hab ich gemacht. Am meisten war das Laufen und Turnen», blickt Hasenpusch zurück. Der Mann, der mit Erika verheiratet ist und drei Töchter (Annette, Beate und Birgit) hat, möchte die Intensität seines Trainings nun langsam herunterfahren. «Ich werde noch am Hanselauf in Brambauer und an der Barbara-Runde in Oberaden teilnehmen. Der Silvesterlauf soll als Ausklang dienen. Vielleicht versuche ich aber im nächsten Jahr noch einmal, im Halbmarathon meine Zeit zu unterbieten.» David Karski

Anzeige
Anzeige