Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Retten statt amputieren

BRAMBAUER Füße und Beine retten statt zu amputieren: An diesem Ziel arbeiten in der Klinik am Park in Lünen Brambauer Ärzte und Pflegepersonal bei der Behandlung des sogenannten Diabetischen Fußsyndroms interdisziplinär zusammen.

Anzeige

Als erstes Krankenhaus im Kreis Unna ist die Innere Abteilung als stationäre Fußbehandlungseinrichtung nach den Leitlinien der Deutschen Diabetesgesellschaft zertifiziert worden. "Eine Leuchtturmrolle", sagt Geschäftsführer Andreas Schlüter stolz.

Etwa 25 Prozent aller Diabetiker entwickeln im Laufe ihres Lebens ein Diabetisches Fußsyndrom. Oft führt eine kleine Verletzung dazu, dass es zu großen, nicht heilenden Wunden kommt - und am Ende zur Amputation.

Mit strukturierter Diagnose und Therapie u.a. durch ärztliche Diabetologen, Gefäßchirurgen, Wundmanager und Diabetesassistenten will die Klinik am Park das Ampuationsrisiko deutlich senken.

Chefarzt Dr. Marcus Rottmann verwies auf eine Studie aus dem Jahr 1999, wonach es bei Behandlung in einer konventionellen chirurgischen Abteilung in etwa 50 Prozent der Fälle zu einer Amputation kam, während die Quote in einer zertifizierten Fußbehandlungseinrichtung - wie es sie jetzt in Brambauer gibt - auf 3 bis 4 Prozent sinkt.

 

Anzeige
Anzeige