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Fußball: Westfalia Wethmar

Sanmi Ojo droht das Karriereende

Wethmar Bittere Nachricht für den TuS Westfalia Wethmar: Neuzugang Ilesanmi Ojo hat sich am Wochenende gleich mehrere Bänder gerissen. Es könnte das letzte Spiel der Karriere für den 34-Jährigen gewesen sein.

Sanmi Ojo droht das Karriereende

Ilesanmi Ojo (2.v.l.), gestützt von Fabian Hillmeister (l.) und Benjamin Fasse (3.v.l.) verlässt unter Schmerzen den Platz. Meik Schäfers (r.) behandelte Ojo auf dem Platz, riet ihm aber, ins Krankenhaus zu fahren. Foto: Foto Goldstein

Manchmal liegen Glück und Pech so nah beieinander. So auch am Sonntag beim Kreisliga-A-Fußballduell zwischen dem TuS Westfalia Wethmar U23 und dem SV SW Frömern. In der Nachspielzeit gelang dem TWW-Neuzugang Ilesanmi Ojo (34) der Treffer zum 1:1-Ausgleich – zur großen Freude bei der Westfalia, die aktuell noch gegen den Abstieg kämpft. Nur Sekunden später freute sich Ojo aber gar nicht mehr. Direkt nach dem Frömerner Anstoß nach Wethmars Tor verletzte sich Ojo schwer. „Ich bin erst ohne Fremdeinwirkung blöd aufgekommen und nach außen weggeknickt, danach kam dann noch ein Gegenspieler dazu und ich bin nach innen geknickt und habe mir alles verdreht“, sagt Ojo. Erste Diagnose, nachdem Ojo direkt ins Krankenhaus gefahren war: Außenbandriss. „Die Innenbänder sind eventuell auch beschädigt, alles ist geschwollen“, so der 34-Jährige. Die Verletzung ist doppelt bitter für den Fußballer, da Ojo sich zuletzt erst von einer Operation an den Leisten erholt hatte und in der U23-Mannschaft der Westfalia Spielpraxis für die Bezirksliga-Erste sammeln sollte. „Sanmi war auf einem guten Weg, das ist natürlich schade“, sagt Rolf Nehling, Sportlicher Leiter der Westfalia und Trainer der ersten Mannschaft.
Die Saison ist für Ojo wohl gelaufen. Ob er irgendwann überhaupt nochmal sein Comeback feiern wird, ist aktuell höchst fraglich. „Ich gehe davon aus, dass meine aktive Fußballlaufbahn wohl ein Ende nehmen wird. Der Arzt hat mir nahegelegt, kürzerzutreten“, sagt Ojo, sieht aber auch das Positive: „Ich bin traurig, aber wenigstens konnte ich noch den Ausgleich für uns schießen“.

Ein gutes Wochenende

Ansonsten lief das Wochenende für die Mannschaften vom Cappenberger See aber zufriedenstellend. Vor allem die Bezirksliga-Mannschaft setzte mit dem 5:1-Erfolg über den TSC Hamm ein Ausrufezeichen im Kampf gegen den Abstieg. Nehling feierte seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel. Durch den Erfolg ist der TWW auf Platz zwölf geklettert. „In beiden Spielen haben wir den Kampf angenommen, sind geschlossen als Team aufgetreten“, sagt Nehling und verrät sein Erfolgsrezept: „Ich versuche, bei den Spielern über das Menschliche zu kommen. Wir haben viel geredet.“ Viel geredet wird auch über das kommende Spiel der Westfalia. Am Sonntag, 25. März, ist die Westfalia im Derby beim BV Brambauer zu Gast. Rolf Nehling freut sich auf den Derby-Kracher. „Wir gehen selbstbewusst ins Spiel, mal sehen, was rauskommt“, so der Coach.

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