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Schüler geben Kopfnoten Zensur

LÜNEN Kopfnoten kehren zurück aufs Zeugnis: Die Meinung der Schülerinnen und Schüler dazu ist sehr geteilt, sie geht von "sinnvoll" bis "nervig", wie eine kleine Umfrage unserer Zeitung ergab.

Schüler geben Kopfnoten Zensur

Nicht nur Note: Bemerkungen gibt‘s ab sofort auch dazu.

„Manche werden sich vielleicht bessern, aber das kommt ganz auf den Charakter an“, erklärt Frederik Pamp (13) von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Jacqueline Hergesell (13) denkt, dass Kopfnoten sinnlos sind und sich auf einmalige Situationen beziehen. Die Oberstufenschüler Vanessa Powierski und Sina Brinkmann (Freiherr-vom-Stein Gymnasium) finden, dass Kopfnoten einen Pluspunkt für die Arbeitssuche ergeben und das Sozialverhalten positiv beeinflussen.

Ein Lehrer soll urteilen

Sie fänden es besser, wenn nur ein Lehrer die Kopfnoten für den jeweiligen Schüler geben würde, weil sich mehrere nicht einigen könnten. Daher werde oft beschlossen, eine Zwei zu vergeben, um dadurch Zeit zu sparen. Außerdem würden einige Lehrer ihren Schülern nicht durch die Kopfnoten schaden wollen. Derselben Meinung ist Agnes Lyra (Klasse 11), sie benehme sich aber nicht anders als vorher, ebenso wie Marcel Aulich, der sein Verhalten nur bei strengeren Lehrern ändern würde.

Nützlich für weiteren Berufsweg

Er findet die Kopfnoten dennoch nützlich für den weiteren Berufsweg, da sie dem Arbeitgeber zeigen, ob man teamfähig und fleißig ist. Marcel Kempa findet Kopfnoten zwar „mies“, hat seiner Meinung nach aber nichts zu befürchten. Johanna Banken (17) meint: „Kopfnoten sind sehr sinnvoll um herauszufinden, ob jemand sozial ist oder nicht. Nur leider kümmert sich kaum jemand um sein Verhalten“.

Größtenteils Zweien vergeben

Den 14-jährigen Alexander Schulze-Wenning nervt es, dass er seit den Kopfnoten auf sein Verhalten achten müsse. „Kopfnoten sind mir egal, solange es nicht zu einem ,unbefriedigend` kommt“, so Gina Koball aus der Klasse 11. Die Jahrgangsstufe 13 des Stein-Gymnasiums hat ihre Zeugnisse inklusive Kopfnoten übrigens schon vor den Weihnachtsferien bekommen und dort wurden größtenteils Zweien vergeben. Für die Jüngeren wird es in einer Woche dann ernst – nicht nur wegen der Kopfnoten

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