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Sechs-Tage-Woche an Schulen: Keine Begeisterung

LÜNEN Pauken auch am Samstag? Der Vorstoß der Ministerin, den Schulen eine Sechs-Tage-Woche zu ermöglichen, findet in Lünen wenig Gegenliebe.

„Das verändert die familiären Rahmenbedingungen. Bisher sehe ich nicht die Notwendigkeit, den Samstag einzuplanen“, sagt Dr. Norbert Ingler, Leiter des Gymnasiumjs Altlünen.

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium: Samstag durchaus eine Option

Am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wird durch die verkürzte Schulzeit auf zwölf Jahre und die damit verbundene Unterrichtsverdichtung die Option eines Samstages durchaus gesehen, „aber wir wollen nicht mit fliegenden Fahnen auf den Samstag losgehen“, sagt Detlef Suckrau, Stellvertretender Schulleiter. Er selbst schätzt die Chancen für Unterricht am 6. Tag der Woche als gering ein, betont aber: „Man muss grundsätzlich in Ruhe überlegen.“

Gesamtschule: Samstag ist nicht nötig

Für die Gesamtschulen als Ganztagsschulen sei der Samstag nicht nötig, kommentiert Heinrich Behrens als Leiter der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Jürgen Arnhold, stellvertretender Schulleiter der Heinrich-Bußmann-Hauptschule, kann sich nicht vorstellen, für die Schüler etwas zu tun, was die ganze Gesellschaft abgeschafft hat. Er glaubt, dass der Samstag für den Schulträger die finanziell einfachere Lösung ist, als Ganztagsschulen einzurichten.

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