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Seele am Triftenteich

LÜNEN Erst gekickt, dann gepfiffen, jetzt Funktionär. Solche Männer wünscht sich jeder Verein in seinen Reihen.

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Ein befreundetes Gespann: Manfred Reimann (v. l.) mit Paul-Henrik Hadrossek (SV Brackel) und Klaus Hauschild (Hörder SC).

Manfred Reimann einmal ohne Schiedsrichterausrüstung.

 

Manfred Reimann ist ein solcher. Am morgigen Donnerstag (9. 8.) wird er 50 Jahre.

Er fing zwar sportlich mit Handball beim Lüner SV an. Doch spätestens nach der Gründung des FC Lünen 74 am 31. Mai 1975 schlägt sein Herz für den Club vom Triftnenteich.

"Ich schloss mich nach der Gründung sofort dem FC an, spielte zuerst in der damaligen A-Jugend, dann in den Senioren.

Als wir in den 80er Jahren in die B-Liga aufstiegen, ich war Kapitän, machte ich noch drei Jahre weiter!" blickt er gerne auf seine Aktivenzeit zurück

Das Fußballtrikot kam in den Schrank. Dafür nahm er mit 27 Jahren die Pfeife in die Hand.

Bis Landesliga

"Ich durfte bis in der Landesliga Spiele leiten. Den Sprung dorthin schaffte ich 1990. Das war sportlich das höchste, was ich erreicht habe. In der Verbandsliga habe ich ein paar Mal, so auch in Gevelsberg, an der Linie assistiert !"

Aus Altersgründen leitet er jetzt nur noch Spiele auf Kreisebene, ist bei den Jugendturnieren in Lünen oft im Dauereinsatz.

Die Jugend - dort war und ist er immer noch aktiv. Als Trainer und Betreuer, erinnert sich an Meisterschaften auf dem Feld und in der Halle, so mit der D des FC.

Inzwischen ist er auch schon zehn Jahre Jugendleiter bei seinem FC, war schon Kassierer im Gesamtverein, rückte in dieser Position ins zweite Glied.

"Wir bleiben, bis die Bagger kommen!" ist für ihn und die Vereinsmitglieder das Mott dieser Tage.

Der Triftenteich soll einer Bebauung weichen. Bisher darf noch die aktuelle Saison zu Ende gespielt werden.

Reimann, der auch die Kasse bei der Fußball-Jugend im Stadtsportverband betreut und bei den Gesundläufern des FC 74 mitrennt: " Wir leben hier von der Hand in den Mund. Wir machen weiter, als sei nichts. Ich kann es mir aber nur schwer vorstellen, sollte es den FC nicht mehr geben, in einem anderen Verein weiterzumachen. Trotzdem habe ich sehr gute Kontakte zum VfB 08 Lünen, nach Horstmar zum SV Preußen und zum Lüner SV.

Mit dem Lüner SV hat der FC im unteren Jugendbereich seit Jahren eine Spielgemeinschaft.

Junggeselle Reimann arbeitet seit dem 1. August 1974 in leitender Position als Angestellter beim Bauverein zu Lünen.

Musik von "Runrig", aber auch alles andere an Rock und Pop, interessieren den Hobby-Koch. "Ich mag alles, außer Fisch. Ich stehe auf deutsche Küche, liebe Eintöpfe".

Weltenbummler

Und natürlich den FC 74. Der hat für ihn seine Seele am Triftenteich. "Und wenn der Triftenteich verschwindet, verliert der FC seine Seele", so das Geburtstagskind, das sich schon bald einem anderen Hobby widmet - dem Reisen.

"Am 17. August geht es nach Kalifornien. Ich war schon in Neuseeland, Südafrika und Kanada!" zählt er auf.

Vorher wird aber noch am Samstag (11. 8., 18 Uhr) im Clubhaus am Triftenteich der "50." gefeiert

 

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Ein befreundetes Gespann: Manfred Reimann (v. l.) mit Paul-Henrik Hadrossek (SV Brackel) und Klaus Hauschild (Hörder SC).

Manfred Reimann einmal ohne Schiedsrichterausrüstung.

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