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Solidarität für Nokianer

WETHMAR Einen Solidaritätsbesuch statteten gestern rund 50 Gewerkschafter der IG Metall Stadtteilgruppe Lünen/Selm den Nokioanern in Bochum ab. Dort überreichten sie einen selbst gebastelten Solidaritätswimpel.

„Das war eine spontane Idee. Wir wollen den Betroffenen Mut machen, auszuhalten und weiter zu machen“, erklärte Stadtteilgruppenleiterin Martina Vogelgesang.

Im Solidaritätszelt am Nokia-Standort überreichten die Lüner Metaller einen selbst gebastelten Solidaritätswimpel mit der Aufschrift „Für den Erhalt von Standort und Arbeitsplätzen bei Nokia in Bochum. Solidarität kennt keine Grenzen“. Denn, wer wisse schon, ob man nicht irgendwann mal selber betroffen ist und dann Hilfe und Unterstützung brauche, so Vogelgesang.

Warnung für andere Unternehmen

Das sei auch eine Warnung an alle Unternehmen, die vielleicht ähnliches vorhaben wie Nokia. „Denen wollen wir die Sache so schwer wie möglich machen und heute schon mal ein Zeichen setzen“, so die Stadtteilgruppenleiterin weiter. Gewerkschafter Peter Tillmann fordert, dass die Vergabe der Fördermittel an Nokia genauestens überprüft werden müsse.

„Es sind zu wenig Arbeitsplätze geschaffen worden. Die Zahlen stimmen nicht.“ Alfred Overmann, der bei Langen & Sondermann arbeitet, kritisiert: „Da werden Gewinne gemacht und trotzdem nimmt das Unternehmen keine Rücksicht auf die Leute.“

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