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Stadtkirche: Halbe Million in Sicht

LÜNEN Der Verein "Rettet die Stadtkirche" hat fast eine halbe Million Euro für die Renovierung des Gotteshauses in der Kasse. Dazu tragen Benefizkonzerte wie das von Jutta Timpe und Thomas Boger bei.

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Stadtkirche: Halbe Million in Sicht

Thomas Boger und Jutta Timpe spielten beim Benefizkonzert.

Erstmals spielten Sonntag Kantorin Jutta Timpe an der Orgel und Thomas Boger an der Trompete gemeinsam Werke von Johann Sebastian Bach (aus den Schübler-Chorälen) und Georg Friedrich Händel (die Suite D-Dur). Jutta Timpe kam schon eine Stunde vor dem Konzert in die Kirche, um sich an der reich verzierten Orgel vorzubereiten. Zwei Debüt-Stücke hatte sie hier noch nicht gespielt.

"Das Concerto in Es-Dur von Neruda ist für mich neu. Oskar Lindberg ist auch eine Premiere", so die Kantorin, die demnächst ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiert.

Zu Beginn Konzertes begrüßte Pfarrer Udo Kytzia die Kirchenbesucher und stellte dabei Thomas Boger vor. Er spielt seit seiner Kindheit Trompete und arbeitet an der Musikschule Gütersloh als Lehrer für Blechblasinstrumente. Seit Jahren leitet der bekannte Musiker ein symphonisches Blasorchester mit Bigband und Jugendorchester.

"Meine Eltern sind vor zwei Jahren nach Lünen gezogen", so Thomas Boger. Sein Vater Hermann engagiert sich in der evangelischen Kirchengemeinde und auch im Förderverein "Rettet die Stadtkirche".

20 000 Euro fehlen noch

"Es fehlen circa 20 000 Euro dann haben wir eine halbe Million", freute sich Franz Meessen, Ehrenvorsitzender des Fördervereins. Er kam in Vertretung des 1. Vorsitzenden Günter Tesmer, der erkrankt ist.

"Wir machen noch etliche Aktionen in diesem Jahr", gab sich Meessen optimistisch, dass die Restaurierung der Stadtkirche weitere große Fortschritte macht.

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