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Steriler Brüter

BRAMBAUER Das Loch im Mauerwerk ist klein. Seine Symbolik groß für eine umweltschonende Energieversorgung der Klinik am Park. Im Keller der Realschule entsteht ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW). Im Dezember soll es warm werden.

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Dieser Typ Blockheizkraftwerk wird Klinik und Realschule mit Wärme versorgen.

"Hier kommt die Fernheiz-Leitung heraus." Peter Kiewitt von ZGL.

Die Klinik freut sich auf einen an Schadstoffen sauberen Winter und eine unbelastetere Zukunft.

"Hier", sagt Peter Kiewitt, "wo jetzt mein Kopf ist, verlaufen demnächst die Fernheiz-Leitungen zur Klinik durch diesen Durchbruch im Mauerwerk ":

Der stellvertretende Leiter der Zentralen Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL), zieht den Kopf ein, schlägt sich Staub vom Sakko und für das Zeitfenster auf:

Anfang Dezember müsste das neue Blockheizkraftwerk in Betrieb gehen.

Das 140 Kilowatt-BHKW wird aus dem Keller der Realschule über eine Fernheiz-Leitung die gegenüberliegende Klinik und das im Bau befindliche Medizinische Zentrum mit Wärme und Strom versorgen. Das Ganze geschieht auf der Basis einer effizienten Kraft-Wärme-Kopplung. In den nächsten 14 Tagen wird die alte Kesselanlage im Keller der Realschule demontiert, um dem neuen BHKW Platz zu machen, wie Peter Kiewitt (ZGL) versicherte.

Der alte Kessel wurde 1993 installiert. Bis auf den Gasbrenner dürfte die Anlage auf den Schrott wandern.

Die alte Gasheizung hat einen Bedarf von 600 Kilowattstunden bedient; dank der Wärmedämmung an der Realschule konnte der Energiehunger um 200 Kilowattstunden reduziert werden.

80 Meter Leitungen

Etwa 80 Meter Fernheiz-Leitungen werden Klinik und Realschule miteinander verbinden und teilweise unter der Straße, die beide Gebäude trennt, verlegt.

"Dann müssen die Leitungen noch isoliert und zusammengeschweißt werden, ehe die Straßen-Oberfläche wieder hergestellt wird", weiß Techniker Kiewitt. Der entscheidende Umschluss der Energie müsse auf jeden Fall an einem Wochenende vorgenommen erden", so Kiewitt, außerhalb des Schulbetriebs. In Betrieb gehen könne das neue BHKW der Stadtwerke Lünen GmbH voraussichtlich Anfang Dezember.

Scherzte der ZGLer: "Das Christkind kann sich dann schon in der Klinik die Füße wärmen, wenn es zu Besuch kommen sollte."

Klinik-Geschäftsführer Andreas Schlüter hatte die Vertragsunterzeichnung mit den Stadtwerken für das neue BHKW als einen "historischen Moment unserer Energiegewinnung" gerühmt.

263 Tonnen Schadstoffe weniger

Genugtuung fand Schlüter vor allem in der jetzt kalkulierten Heizkosten-Einsparung von 16 Prozent und einer jährlichen Schadstoff-Minimierung von ca. 263 Tonnen.

Das BHKW soll etwa 50 Prozent des Klinik-Energiebedarfs decken.

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Dieser Typ Blockheizkraftwerk wird Klinik und Realschule mit Wärme versorgen.

"Hier kommt die Fernheiz-Leitung heraus." Peter Kiewitt von ZGL.

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