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Handball

SuS Oberaden mit viel Dusel zum Heimsieg

Lünen. Sehr erfolgreich lief der Spieltag für die Lüner Handballmannschaften. Nur die Damen des VfL Brambauer gingen leer aus.

SuS Oberaden mit viel Dusel zum Heimsieg

Pascal Stennei traf swechs Mal für den SuS Oberaden. Die Cobras taten sich aber bis zuletzt schwer gegen das Schusslicht. Foto: Goldstein

Männer-Verbandsliga 1

SuS Oberaden - HSG Hüllhorst 27:26 (12:15)

Das ging gerade noch einmal gut. Handball-Verbandsligist SuS Oberaden tat sich am Samstag gegen Schlusslicht HSG Hüllhorst unheimlich schwer und sicherte sich – wie auch schon in der vergangenen Woche – erst in letzter Sekunde den Sieg. Mit 27:26 (12:15) setzten sich die Cobras durch. Diesmal war es Pascal Stennei, der das Leder mit Abpfiff noch im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. 18 Sekunden vor Schluss, beim Spielstand von 26:26, waren die Cobras im Angriff. Spielertrainer Alex Katsigiannis verwarf, erhielt aber aufgrund des Fouls zuvor an Torben Rossfeldt einen Freiwurf.

Co-Trainer Stephan Schichler zückte die Grüne Karte, Oberaden besprach in der Auszeit, wie es noch einmal erfolgreich zum Abschluss kommen kann. Der SuS spielte Pascal Stennei frei, aber auch er verwarf zunächst. Den Nachwurf von Tim Holtmann parierte der gegnerische Keeper ebenfalls. Dann dachte er, die Partie wäre vorbei. Er ließ sich für seine Paraden feiern, war nicht mehr aufmerksam genug. Auch mit Pascal Stennei rechnete er nicht mehr: Der Rückraumspieler sah den Ball im Strafraum, warf sich auf ihn und ließ das Leder irgendwie über die Torhüterlinie kullern. „Das war mehr als glücklich. Dass wir am Ende doch noch gewinnen, war auch nicht verdient. Wir haben ein ganz schwaches Spiel abgeliefert“, sagte Katsigiannis.

„Wirklich schlecht“

Der SuS-Coach wurde das gesamte Spiel über in Manndeckung genommen. Hüllhorst schaffte es so immer wieder, das Angriffsspiel der Oberadener ins Stocken zu bringen. „Ich glaube, dass ich noch nie so laut wurde. Ich war so frustriert und unzufrieden. Was wir da abgeliefert haben, war wirklich schlecht“, so Katsigiannis.

Sein Team kam nur schwer ins Spiel, verwarf zu Beginn schon viele freie Bälle. Auch technische Fehler schlichen sich ein. Kurz vor der Pause lief es aber besser. Doch Hüllhorst setzte sich zum Abpfiff noch einmal auf 15:12 ab. Im zweiten Durchgang startete Oberaden katastrophal, lag schnell 14:21 hinten. Der SuS agierte zu hektisch, nutzte seine Chancen nicht und war auch in der Deckung zu unaufmerksam. „Hüllhorst ist mit einfachsten Mitteln zu Torerfolgen gekommen“, sagte Katsigiannis. In den letzten Minuten stellte Schichler auf eine offensivere 5-1-Formation um, was auch fruchtete. Oberaden kam wieder heran, glich beim 23:23 aus. Die Cobras hatten öfter die Chance, in Führung zu gehen. Doch das Team machte es unnötig spannend. Durch den Sieg bleibt der SuS auf dem zweiten Tabellenplatz, der den Aufstieg in die Oberliga bedeutet. Am Freitag, 9. März, muss Oberaden zum Derby nach Bergkamen.

SuS: Klepping/Makus - Lauber (2/2), Hajduk (3), Noe (1), Herold (1), Fehring (2), Katsigiannis (5/3), P. Stennei (6), Roth (2), B. Stennei (3), Holtmann, Rossfeldt (2)

Frauen-Verbandsliga 2

VfL Brambauer - TuS Drolshagen 20:23 (9:13)

Gegen den TuS Drolshagen, der tabellarisch unter den VfL-Frauen steht, kam das Team von Trainer Andre Schwedler nicht über ein 20:23 hinaus. Dabei lag der VfL von Beginn an zurück. Zu keinem Zeitpunkt des Spiels hatte Brambauer die Partie drehen können. Beim 19:19 kurz vor Spielende durch Lisa Karau (55.) war der VfL dran, doch Drolshagen legte mit zwei Treffern in Serie vor.

Mit Schlusspfiff erzielten die Gäste sogar durch Arzt Dzelili noch das 23:20. „In den letzten Minuten haben wir nicht die Ruhe bewahrt. Wir wollten zu schnell ein Tor nachlegen und sind dann mit Gegentoren bestraft worden“, resümierte Schwedler und legte nach: „Wenn man sich den Spielverlauf ansieht, muss man fairerweise sagen, dass die Niederlage in Ordnung geht. Unser Manko waren die nicht verwerteten Chancen.“ Sarah Klonek, die in der Torschützenliste der gesamten Liga auf dem zweiten Platz steht, war auch in diesem Spiel sehr treffsicher. Sie markierte neun Tore für Drolshagen und war somit am Sieg der Gäste maßgeblich beteiligt. Auf den VfL Brambauer wartet am Samstag, 10. März, Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus. „Eine schwierige Aufgabe“, sagt auch Schwedler.

VfL: Sindermann - Mai (2), Karau (2), Holz, Ravelonjaka (1), Sahage (1), Plotek, Pötter (5/1), Duve, Leismann (1), Bauer (2), Lasshof (5/4), Umbescheidt (1), Juchems


Männer-Landesliga 3

VfL Brambauer - DJK Oespel-Kley 33:29 (17:12)

Trainer Nadim Karsifi war nach Spielende erleichtert: „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, standen gut in der Deckung.“ Sein Team war von Beginn an hellwach, setzte sich auf 7:1 ab und zwang die Gäste so zur Auszeit. Phasenweise lag Brambauer sogar mit zehn Toren vorn, ließ dann die Zügel aber wieder schleifen. Oespel-Kley blieb irgendwie im Spiel, konnte aber Linkshänder Kim Freitag, der bereits seit Wochen in ausgezeichneter Form ist, nicht stoppen. Freitag traf beliebig und erzielte schon zur Pause neun seiner elf Tore.

Aber nicht nur er bot eine starke Leistung. Auch Vitus Forstmann war auf der Spielmacher-Position präsent, hatte immer wieder ein gutes Auge für seine Mitspieler und war selbst mit sechs Treffern torgefährlich.

Manuel Welski gab dem VfL Brambauer zwischen den Pfosten den nötigen Rückhalt, machte mit starken Paraden immer wieder auf sich aufmerksam.

„Wir hätten den Sack schon viel früher zu machen müssen, haben Oespel-Kley aber immer wieder durch einfache Fehler am Leben gehalten. Dennoch bin ich nicht unzufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und wichtige Punkte eingefahren“, bilanzierte Karsifi.

VfL: Welski/M. Greinert - Richter (2), L. Langmann (2), Baggemann (1), Eder (3/1), Gärtner, P. Langmann (1), Forsmann (6), Freitag (11), Pape (3), K. Maurer, P. Maurer, Pohl (4)

Frauen-Landesliga 3

Lüner SV - TuS Westfalia Kamen 30:21 (17:8)

Lünen eroberte direkt die Führung, lag beim 8:3 durch Anna Lieneke schon deutlich in Front. Mit einem schnellen Tempospiel, vielen Ballgewinnen und einer von Luca Franziska Köppen angeführten Deckung setzte man sich zur Pause auf neun Tore ab.

Im zweiten Durchgang lief der LSV weniger rund. „Vielleicht ist es auch schwierig, noch den Druck aufrechtzuerhalten“, sagte LSV-Trainer Marcel Mai. Seine Sieben zeigte sich nicht mehr konsequent im Torabschluss, zudem stand die Abwehr nicht mehr so souverän wie zuvor. Entsprechend ausgeglichen verlief die zweite Halbzeit, der Lüner Sieg war aber nie gefährdet. „Wir haben den zweiten Platz gefestigt. Darum geht es uns“, sagte Mai. Der LSV hat nun drei Punkte Vorsprung auf den Dritten Sassenberg, der allerdings ein Spiel weniger absolviert hat.

LSV: Preuss/Rohwedel – Schröder (2/1), Rosenthal, Lieneke (1), Blümel (5), Köppen (3/1), Püschel (3), C. Schmidt (1), Krause (1), Marre (6/2), Rempe (1), Dressler (5), Geisler (2)


Bezirksliga Hellweg

SuS Oberaden II - SV Eintracht Dolberg 26:20 (13:12)

Die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II haben Spitzenreiter SV Eintracht Dolberg am Samstag mit 26:20 in die Knie gezwungen. Dabei zeigte Oberaden II eine starke Defensivleistung. Dolberg nahm Hendrik Schuchtmann auf der rechten Rückraumseite offensiv auf, sodass sich auf der linken SuS-Angriffsseite viele Lücken ergaben. Diese nutzte Paul Schuchtmann, war mit acht Toren bester Werfer. Nach der Pause zeigte Jan Wenzel im Tor eine starke Leistung. Insgesamt war der Sieg verdient, da Oberaden II 60 Minuten lang eine starke Abwehrreihe stellte.

SuS: Knop/Wenzel - Stratmann (5), P. Schuchtmann (8), Rodefeld (2), Matthies, Wegelin, Mork, H. Schuchtmann (5), Gerwien, Krock, Braach (1), Gonschewski, Merten (5)

Bezirksliga Hellweg

Lüner SV - Ahlener SG III 32:27 (16:11)

Anfangs konnte sich noch keiner der beiden Abstiegskandidaten absetzen, die Partie begann ausgeglichen. Zum Ende der ersten Halbzeit schaltete Lünen dann den Turbo an. Durch ein starkes Tempospiel zog man bis zur Pause von 8:8 auf 16:11 davon.

Nach der Pause leistete sich der LSV eine Schwächephase, sodass Ahlen auf einen Treffer (21:20) verkürzen konnte. „Am Ende aber ein ungefährdeter Sieg“, sagte LSV-Trainer Christian Neve. Seine Mannschaft fing sich und stellte den alten Abstand wieder her. Spätestens durch Marcel Mais Doppelschlag zum 32:24 gut fünf Minuten vor Schluss war die Partie zugunsten des LSV entschieden.

LSV: Bülhoff/Hangebrock – Dornseifer (2), Gores, Schink, Seeger (3), Gärtner (7/6), Stroscher (2), Wildemann (5), Miehle (5), Neve (3), Hadac (1), Mai (4)

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