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Super Resonanz bei Training mit Herget

NIEDERADEN Keine Frage - das Training mit Ex-Nationalspieler Matthias Herget auf dem Sportplatz an der Kreisstraße war ein Erfolg für den TuS. Und für Initiator Andreas Bucksch. In erster Linie aber für 40 Jugend-Kicker.

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Super Resonanz bei Training mit Herget

Die TuS-Trainer (v.r.) Winni Kowalski (C-Jugend), Dietmar Bauer (C-Jugend), Heinrich Wolf (Trainer B-Liga-Erste), Christian Symma (B-Jugend), Siggi Nowack (B-Jugend), Andreas Bucksch (Vorsitzender Förderverein) freuten sich über den Besuch des Ex-Profis Matthias Herget. (li.).

Nach einem fast zweistündigen Training war Ex-Profi Herget mit dem Engagement der Teilnehmer, darunter auch drei U17-Mädchen, sehr zufrieden. Insbesondere die drei Torhüter der B- und C-Jugend hatten 60 Minuten lang Schwerstarbeit zu verrichten. Positiv überrascht war er von der Qualität der Jugendarbeit im TuS. Die Auswertung der Talentsichtung fand nach Schluss der Veranstaltung nicht mehr statt.

Das Training zur Talentförderung geschieht auf Initiative der Bitburger Brauerei. Dabei haben die talentiertesten Fußballer die Chance, über das Landes- bis zum zentralen Bundestraining eingeladen zu werden. Am Ende erhalten die stärksten 22 Spieler ein Stipendium an der Klaus-Fischer-Fußballschule im Europa-Park Rust.

Angeregte Diskussion im Vereinsheim

Nach Trainingsende diskutierten Jugendvorstand und Trainer noch bis 20 Uhr im Vereinsheim angeregt mit dem Ex-Profi. Dabei wurde über die Situation der Jugendarbeit in kleineren Vereinen und Fußball im Allgemeinen gesprochen. Der frühere Libero der Bundesligisten VfL Bochum und Bayer Uerdingen, der in Essen wohnt, zeigte viel Verständnis für die Probleme kleinerer Vereine, da er selbst in einem solchen das Kicken erlernte.

Herget absolvierte nach Beendigung seiner Laufbahn, die ihn 1986 bis nach Mexico zur WM führte, die Ausbildung zum Fußballlehrer und entschied sich für die Tätigkeit im Nachwuchsbereich. "Die Arbeit mit Jugendlichen macht unheimlich Spaß", war seine Antwort auf die Frage, warum er sich da engagiert, "denen kann man soviel beibringen", - und das nimmt man dem Super-Techniker, den viele während seiner aktiven Zeit mit Franz Beckenbauer verglichen haben, unbedingt ab.

So kam der TuS zum prominenten Gast

Andreas Bucksch, Vorsitzender des Fördervereins Jugendbund Niederaden, hatte Anfang des Jahres von der Aktion gehört und sich spontan beworben. Zur Auswahl standen die Acht- bis Zwölfjährigen und die Zwölf- bis 18- Jährigen. Bucksch entschied sich für die Älteren, auch als Belohnung für den Stadtmeistertitel der D-Jugend.

"Der TuS Niederaden ist auf gute Jugendarbeit angewiesen, deshalb sollte man solch eine Möglichkeit nutzen - auch um den Heranwachsenden etwas zu bieten. Der finanzielle Aufwand ist gering und zudem tut der Verein etwas für die Eigenwerbung", erklärt der Fördervereinsvorsitzende sein Engagement. Als er den Zuschlag erhielt, kramte er alte Fußballbücher zur Erklärung der Person Herget aus - was bei den Jugendlichen, die den Ex-Profi nicht mehr als Spieler kennen lernten, ehrfurchtsvolles Staunen entlockte. Als positiven Effekt darf die Jugendabteilung die 35 Bälle, die von der Bitburger zur Verfügung gestellt wurden, behalten.

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