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Unbeschwerte Heiterkeit

Peter Steiners Theater-Stadl strapaziert die Lachmuskeln von gut 500 Besuchern

Zusammen mit seinem bayrischen Lustspiel-Ensemble sorgte Peter Steiner, er feiert im September bereits seinen 80. Geburtstag, mit dem neuen Drei-Akter unter dem Titel «Eine verzwickte Liebesbeichte» für zwei Stunden für unbeschwerte Heiterkeit. Dabei strapazierte der rüstige Münchner, der am liebsten Theater spielt, nicht nur die Lachmuskeln sondern auch die Hände der Gäste. Denn: «Applaus ist des Künstlers Brot. Also lassen Sie uns hier oben nicht verhungern!», sagte Peter Steiner, als er zu Beginn hinter dem Vorhang erschien, um vorab das Publikum zu begrüßen. Dieses ließ sich nicht lange bitten und war überaus klatschfreudig. Zum Inhalt der verzwickten Liebesbeichte: Seffi Moser (gespielt von Gerda Steiner), Inhaberin eines Tante Emma-Ladens, beichtet ihrer befreundeten Nachbarin Centa Wurmdobler (Erna Waßmer), dass sie vor 23 Jahren mit ihrem Mann Xaver (Peter Steiner) im Gemüsekeller eine heiße Liebesnacht verbracht hat. Seffi: «Es ist ganz bestimmt nur ein einziges Mal passiert, auf dem Gurkenhaufen.» Doch die Nacht blieb ist nicht ohne Folgen und so ist Rosi entstanden. Unglücklicherweise hat sich das Mädel jetzt in Hans, den Sohn von Xaver Wurmdobler verliebt und beide wollen heiraten. Als Halbgeschwister dürfen sie das aber nicht. Daraus ergibt sich natürlich eine verzwickte Angelegenheit. Aber auch Centa Wurmdobler ist einmal in ihrem Leben schwach geworden und fremd gegangen. So ist ihr damals das Malheur passiert, als sie beim Besuch eines Viehmarktes einen feschen Buben kennen gelernt hat. Auf einem idyllischen Waldweg an einer Bank ist es dann passiert. «Da hamma gerastet und gerastet und da simma ausgerastet», beichtet Centa ihrem Mann Xaver, als er angeheitert vom Wirtshaus nach Hause kommt. Da ihr Sohn und Rosi also keine Halbgeschwister sind, können die beiden am Ende endlich heiraten und die Sache wendet sich für alle, die ihre «Ausraster» schnell vergessen haben, zum Guten. Beu

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