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Unnaer Tafel visiert neuen Standort an

BRAMBAUER Die "Unnaer Tafel" will noch in diesem Jahr ihr Angebot an Hilfsbedürftige in Brambauer etablieren. Das dafür ins Auge gefasste alte Ladenlokal an der Ecke Gustav-Sybrecht-/ Karl-Haarmann-Straße wird aber als ungeeignet abgehakt.

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Unnaer Tafel visiert neuen Standort an

Dieser ehemalige türkische Gemüseladen scheidet als zweiter Standort der Unnaer Tafel aus.

Zu alt. Zu hinfällig. Zu renovierungsbedürftig. Das erklärte die Vorsitzende der "Unnaer Tafel", Ulrike Trümper ,  im Gespräch mit unserer Zeitung.

Hoher Renovierungsbedarf

Eine genauere Prüfung der baufällig erscheinenden Immobilie habe auf den zweiten Blick einen unerwartet hohen "und von uns in keiner Weise erwarteten Renovierungsbedarf gezeigt", so die "Tafel"-Sprecherin.

An einem seidenen Faden

 Jetzt stünde man unmittelbar vor einer neuen Standort-Entscheidung in Brambauer. Aus Rücksicht auf die laufenden Gespräche wolle man nicht konkreter werden, warb Trümper um Verständnis: "Die Entscheidung hängt an einem seidenen Faden."

"Kein Brot ist zu hart"

Die "Unnaer Tafel" gibt mittlerweile unter dem Leitsatz "Kein Brot ist zu hart - hart ist es, kein Brot zu haben" an neun verschiedenen Standorten im Kreis Unna Essen an Hilfsbedürftige aus. Der bisher einzige Lüner "Tafel"-Standort ist in Gahmen, wo die Ausgabe von Lebensmitteln jeweils donnerstags von 11.30 bis 13 Uhr in den Räumen Am Lindeneck 3 erfolgt.

Für Vorschläge dankbar

Die ursprüngliche Entscheidung, in das alte Ladenlokal an der Gustav-Sybrecht-Straße zu gehen, sei auch wegen des hohen Modernisierungsaufwands für Heizung und Stromversorgung revidiert worden, erklärte Ulrike Trümper.

Finanziell nicht zu leisten

"Wir hätten einen Aufwand betreiben müssen, den wir finanziell gar nicht leisten können." Dass die "Unnaer Tafel" sich im ersten Anlauf für die Immobilie an der Gustav-Sybrecht-Straße entschieden hatte, war u.a. von der Arbeitslosen-Initiative Lünen (AIL) kritisiert worden. Ulrike Trümpers Reaktion: "Wir sind für alle produktiven Vorschläge dankbar." Die erste "Tafel" würde in Brambauer noch im Laufe dieses Jahres gedeckt.

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