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Verbandsligisten vor schwerer Aufgabe: Wieder in der Fremde siegen

LÜNEN Erst einmal in dieser Saison triumphierte ein heimischer Verbandsligist auf fremdem Platz. Dies wollen der Lüner SV und der BV Brambauer 13/45 an diesem Wochenende ändern. Wir haben uns vorab mit den Trainern der beiden Teams unterhalten.

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Mark Bördeling.

In diesem Jahr möchte der BVB, hier im letzten Vergleich mit Eric Weis (r.), dem SV Herbede einen Schritt voraus sein.

Verbandsliga 2 - SC Hassel - Lüner SV So 15.00 - Mit seinem 5:2-Triumph in Hordel war es der LSV, der als einziger heimischer Verbandsligist auf fremdem Geläuf triumphierte. Der Erfolg liegt aber nun schon rund zwei Monate zurück.

Die Rot-Weißen wurden in den letzten Wochen immer wieder von individuellen Fehlern zurückgeworfen. Deshalb kam das Team aus der Kampfbahn Schwansbell gegen Wanne-Eickel auch nicht über ein Remis hinaus. "Mit einem Sieg wollen wir den Anschluss ans obere Mittelfeld wieder herstellen", hat Spielertrainer Mark Bördeling große Ziele.

In Hassel erwartet die Lüner aber eine schwierige Aufgabe, denn die Gelsenkirchener tankten durch zwei Siege in Folge sehr viel Selbstvertrauen. Im letzten Heimspiel besiegten sie den BV Brambauer mit 2:0 und legten einen 4:2-Auswärtserfolg in Hordel nach. "Sie haben eine sehr kompakte Mannschaft.

Da gibt es keinen der herausragt. Wir müssen also überall aufpassen", warnt Bördeling. Der Coach bangt noch um die Einsätze von Izzet Ceylan, der wegen einer Krankheit nicht trainieren konnte, und Rafik Chaou, der Probleme mit dem Oberschenkel hatte.

SV Herbede - BV Brambauer 13/45 So 15.00 - Der BVB wartet weiterhin auf den ersten Auswärts-Dreier in der neuen Spielklasse. Wirklich nah dran, waren die Schwarz-Weiß-Roten auch nur beim Saisonauftakt beim LSV (2:2).

Allerdings zeigte das Team aus der Glückauf-Arena beim Kreispokal in Eving, dass es auch bei starken Mannschaften auf fremdem Geläuf gut aufspielen kann. "Die letzten drei Partien haben uns richtig Auftrieb gegeben", erinnert Trainer Dirk Bördeling an die beiden Duelle gegen den Landesligisten (2:2 / abgebrochen und 9:8 nach Elfmeterschießen) und den 3:2-Triumph gegen Dröschede vor heimischem Publikum.

Vorjahreskonkurrent und Mitaufsteiger Herbede ist dem BVB natürlich noch bekannt. "Wir haben etwas gutzumachen", erinnert sich Bördeling ungern an die letzten beiden Vergleiche im Vorjahr.

In Brambauer flog Robert Podeschwa früh vom Platz. Der BVB schlug sich jedoch auch mit zehn Spielern tapfer. Am Ende nutzten die abgeklärten Wittener ihre Überzahl dennoch aus und siegten 2:0.

Noch ärgerlicher war die Partie in Witten für Brambauer: Die Lüner waren über die kompletten 90 Minuten die bessere Elf, nutzten aber ihre Chancen nicht. Herbede verwertete seine einzige Möglichkeit und siegte schließlich 1:0.

Schlechte Kunde gab es aber von Sven Beckmann: Der Mann des Tages vom Dröschede-Spiel bekam in Eving einen Schlag aufs Knie. Ihm droht eine Operation. Dazu kommen die Langzeitverletzten Christian Koch und Dennis Stolzenhoff.

 

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Mark Bördeling.

In diesem Jahr möchte der BVB, hier im letzten Vergleich mit Eric Weis (r.), dem SV Herbede einen Schritt voraus sein.

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