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Verfolgungsjagd mit Roller

LÜNEN Ein 15-jähriger Rollerfahrer und sein 16-jähriger Sozius, beide aus Lünen, haben sich Donnerstagabend gegen 19.41 Uhr eine Verfolgungsjagd über die Münsterstraße und den nördlichen Innenstadt-Bereich mit der Polizei geliefert.

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Ein Polizeibeamter hatte versucht, den 15-Jährigen mit seinem Aprilia-Roller (bis 45 km/h zugelassen) bei einer Verkehrskontrolle anzuhalten. Der Rollerfahrer bremste kurz ab, gab dann jedoch Gas und fuhr direkt auf den Polizeibeamten zu. Dieser konnte sich im letzten Moment, durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Er zog sich eine leichte Fuß-Verletzung zu.

Die Beamten nahmen im Streifenwagen die Verfolgung auf. Hierbei fuhr der Rollerfahrer mit hoher Geschwindigkeit und ohne Rücksicht auf Verkehrszeichen auf der Münsterstraße in Richtung Steinstraße. Er fuhr dabei zum Teil über Gehwege und überholte andere Fahrzeuge trotz Gegenverkehrs. Die Beamten hatten Schwierigkeiten, den Roller bei Geschwindigkeiten bis 90 km/h nicht aus den Augen zu verlieren.

Die abenteuerliche Verfolgung des „rasenden Rollers“ führte über die Thomas-Mann-Straße, den Kreisverkehr an der Schützenstr./Ernst-Becker-Straße und die Cappenberger Straße. Der Sozius des Rollers versuchte während der gesamten Fahrt mit seiner Hand das Kennzeichen zu verdecken, was wiederum zu gefährlichen Situationen führte.

Die gefährliche Flucht endete zunächst auf einem Garagenhof, von dem ein Fußweg auf den Wevelsbacher Weg führte. Durch diesen entkam der Roller, da der Weg für den Streifenwagen nicht befahrbar war.

Die Beamten hatten aber das Kennzeichen ablesen können. An der Halteradresse wurde der Rollerfahrer mit seinem Mofa durch die Polizei angetroffen und vernommen. Dieser gestand seine Flucht. Grund hierfür dürften der fehlende Führerschein sowie die technischen Veränderungen am Roller gewesen sein. Gegen den Rollerpiloten und seinen Sozius wurde Strafanzeige gestellt.

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