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Verkehrsanbindung top - Steuern flop

LÜNEN Verkehrsanbindung top – Steuern und Energiekosten flop: So sehen Unternehmer den Standort Lünen. Das hat eine Umfrage der Dortmunder Industrie- und Handelskammer zur Standortzufriedenheit ergeben. IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz stellte die Ergebnisse am Dienstagnachmittag beim IHK-Wirtschaftsgespräch Lünen vor.

Verkehrsanbindung top - Steuern flop

Die Unternehmer in Lünen bewerteten den Standort.

Für die Anbindung Lünens an das Bundesstraßen- und Autobahnnetz vergaben die Unternehmer jeweils die Bestnote 2,5 auf der Schulnotenskala von 1 bis 6. Die schlechtesten Noten mit 3,7 bzw. 3,8 gab es für die Strom- und Gaspreise sowie die Gewerbesteuerbelastung.Mit einem Steuerhebesatz von 470 Prozent ist Lünen teuerste Kommune im Kreis Unna und verlangt auch höhere Gewerbesteuern als die Großstädte Dortmund und Hamm.Die Nähe zu den regionalen Kunden wird von den Unternehmern als ein spezifischer Standortvorteil der Lippestadt betrachtet.

Unternehmerfreundlichkeit

Gut wird auch die Unternehmerfreundlichkeit der Verwaltung eingeschätzt. Als nachteilig kritisieren die Befragten u.a. die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter sowie das Image Lünens bei Auswärtigen.In puncto Sauberkeit und Sicherheit sehen die Unternehmer ebenso noch Nachholbedarf wie beim Freizeit- und Kulturangebot Lünens.Die IHK hatte bei fast 2900 Firmen rund 30 Einzelkriterien abgefragt. 604 Unternehmer antworteten. Diese „hohe Antwortquote von 21 Prozent“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Schulz, zeige die Identifikation mit dem Standort Lünen.Rund 75 Prozent der Unternehmer sind laut Kammer insgesamt mit dem Standort zufrieden. Lünen erhielt die Durchschnittsnote 3,04.

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