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VfB + SVP - die dritte Kraft

LÜNEN Am Sonntag gibt es in den Fußall-Bezirksligen den ersten Anpfiff. Sportredakteur Bernd Janning sprach mit Uwe Höhn und Bernd Schawohl, Trainer des VfB 08 Lünen und SV Preußen 07. Die Süder gehen in ihr zweites Jahr, die Horstmarer sind Aufsteiger.

Sind Sie mit der Vorbereitung zufrieden? Höhn: Eigentlich nicht. Sie ist nicht so gut geworden, weil wir viele Verletzte hatten.Schawohl: Ja, sehr zufrieden. Wir sind körperlich sehr fit, haben in der Vorbereitung, was aber nicht überzubewerten ist, gute Ergebnisse erzielt, sind taktisch und spielerisch weiter als im letzten Jahr.

Wie groß ist Ihr Aufgebot, wer fehlte oder fehlt? Höhn: 19 bis 20 Mann. Verhindert oder verletzt waren und sind Sebastian Borchardt, Philipp Langer, Swen Schulze, Sven Richter, Marcel Riepert und Patrick Kaspereit.Schawohl: 22 Mann, 15 fahren mit zu den Spielen. Ausfallen Hamsa Berro mit Roter Karte, Recai Pakdemir, der im Training einen Stollen auf den Knöchel bekam, Raphael Gigla, dessen Verletzung beim Turnier in Brambauer sich als Bänderriss bestätigte, und Mirco Wisse, der Grippe krank ist.

Wie schätzen Sie ihren ersten Gegner ein? Höhn: Körne hat sich gut verstärkt. Im letzten Jahr waren wir auf Augenhöhe. Das wird auch in dieser Saison wieder sein.Schawohl: Der VfL Kamen ist eine Heimmannschaft, die immer oben mitspielte, sich gut verstärkte, so mit dem Bruder unseres Aleksander Losanovic, der schon mehrfach Torjäger war.

Wer ist der Liga-Favorit? Höhn: Ohne Zweifel Holzwickede, aber auch Weddinghofen, dass zuletzt mit Aplerbeck eine zu starke Mannschaft vor sich hatte. Nicht zu vergessen sind mit Wickede und Bönen zwei Absteiger.Schawohl: Natürlich Holzwickede vor Weddinghofen.

Welche Platzierung erwarten Sie für Ihr Team? Höhn: Wir haben einen Umbau hinter uns. Ich setzte auf einen einstelligen Tabellenplatz. Ohne Verletzungen könnten wir noch weiter nach oben kommen.Schawohl: Wir wollen uns etablieren, möglichst schnell den Klassenerhalt erreichen. Dann können die Ziele neu gesteckt werden

Wie schätzen Sie den SV Preußen bzw. den VfB Lünen ein? Höhn: Stark! Auch wenn ich nicht das beste Verhältnis zu Bernd Schawohl habe, erkenne ich sein gute Arbeit an. Es wird für einen Platz unter den ersten Fünf reichen, aber nicht für ganz oben.Schawohl: Dazu möchte ich keinen Kommentar abgeben.

Wie oft wurden Sie schon Meister und mit wem? Höhn: Vier Mal, mit RW Alstedde, Kornharpen, Preußen und VfB.Schawohl: Ich habe bisher nur bei TuRa Bergkamen und Preußen als Trainer gearbeitet, wurde mit beiden Teams Meister.

Könnten Sie sich in Zukunft eine enger Zusammenarbeit zwischen Ihren beiden Vereinen vorstellen? Höhn: Im Süden könnten Preußen, der VfB und noch ein anderer Verein zusammenrücken wie es in Brambauer geschehen ist. Der BVB hat so zumindest den LSV, was die Klasse betrifft, eingeholt, ist auf Augenhöhe. Allein sind wir zu klein. Zusammen könnte auf Dauer etwas wachsen, was hinter den beiden Großen die dritte Macht wird.Schawohl: Grundsätzlich ja. Das Verhältnis ist gut. Wegen der wenig guten Finanzlage müssen die Vereine enger zusammenrücken. Wir geben schon unseren A-Jugendlichen, die in unserer Bezirksliga-Elf keinen Platz finden, die Möglichkeit, zum VfB zu wechseln. Wenn wir uns im Süden zusammen tuen, könnten wir auch einmal so ein Vereinsheim und einen Kunstrasen haben wie der BV Brambauer leisten.

 

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