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Fußball-Kreisliga A

VfB hält Verfolger auf Distanz - Alstedde verliert knapp - SVP II unterliegt 1:6

LÜNEN Die Lüner Vertreter der Fußball-Kreisliga A sind am Sonntag, 6. November, auf Punktejagd gegangen. Nichts Zählbares konnten dabei BW Alstedde und der SV Preußen II einfahren. Erste Ergebnisse und Spielberichte finden Sie hier nach Abpfiff.

VfB hält Verfolger auf Distanz - Alstedde verliert knapp - SVP II unterliegt 1:6

Fußball-A-Liga-Spitzenreiter VfB 08 Lünen knüpfte im Topspiel dem ärgsten Verfolger Alemannia Scharnhorst einen wichtigen Punkt ab. „Am Ende geht das Unentschieden auf jeden Fall in Ordnung“, analysierte Coach Andreas Roch. Seine Mannschaft hatte kurz vor Spielende sogar Glück, dass sie noch einen Zähler aus Scharnhorst mitnahm. Denn Yusuf Öztekin verschoss nur eine Minute vor Abpfiff einen Strafstoß. „Das war aber ein unberechtigter Handelfmeter“, schimpfte Roch. „Zum Glück gibt es noch so etwas wie einen Fußballgott.“ Mit diesem Punkt beträgt der Abstand auf Scharnhorst weiterhin sieben Zähler. Bei der Alemannia steht aber noch die Wertung des abgebrochenen Spiels gegen Hannibal aus.

Jörg Lemke – Michael Steinhofer, Patrick Klink, Daniel Skubich, David Menberg, Christian Kersting (84. Matthias Klemt), Viktor Mali, Christopher Weis, Oliver Hilkenbach, Erkut Taskin (75. Andre Richter), Sebastian Drews (46. Aykut Isik) – Trainer: Andreas Roch

1:0 (40.), 1:1 Isik (46.), 1:2 Taskin (60.), 2:2 (80.)

Scharnhorst verschießt Handelfmeter (89.)

Der BVB beendete mit diesem Sieg seine Negativ-Serie. Nach zuletzt zehn Gegentoren in zwei Spielen waren die Schwarz-Weiß-Roten darauf bedacht zunächst hinten dicht zu machen. Dies gelang sehr gut. Im zweiten Durchgang wurde der BVB auch gefährlicher und entschied mit einem Dreierpack innerhalb von sieben Minuten die Partie. „Endlich stimmte die Einstellung wieder“, freute sich Trainer Heimann.

Sven Pander – Kai Finke, Patrick Reeb, Manuel Orgelmacher, Marcel Riepert, Oliver Szewcyk, Philipp Scheuren, Krischan Scharge (80. Arkadij Daunhauer), Yannic Vinken, Andreas Türpe (72. Sven Felithan), Dawid Piontek (70. Remi Bischof) –

Thorsten Heimann

0:1 Eigentor (50.), 0:2 Riepert (52.)

In einem hitzigen Spiel holte der BV 05 ein wenig überraschend einen Sieg. Die Geister ließen im ersten Durchgang wenig zu und agierten nach vorne gefährlich. Surmiak schob dem Derner Keeper den Ball in die Arme. Wenig später köpfte Marzischewski zum 1:0 ein. Rickert erhöhte mit einem abgefälschten Schuss auf 2:0. Die zweite Hälfte war von vielen Nickligkeiten geprägt. Diese störten den Spielfluss völlig. Iskakov zahlte für seine Unerfahrenheit und sah vier Minuten nach seiner Einwechslung Gelb-Rot. Derne verlor sogar drei Spieler. Zwei Kicker sahen wegen Meckerns die Ampelkarte und einer wegen Tätlichkeit. Doch trotzdem blieb die Begegnung bis zum Schluss spannend: Die Dortmunder verkürzten durch einen fragwürdigen Strafstoß auf 1:2. Nur wenig später kam erneut ein Derner im 16er zu Fall, doch diesmal blieb der Pfiff aus. „Ich hätte bei der zweiten Situation eher gepfiffen als bei der ersten“, gab Trainer Voigt zu. So blieb es beim 2:1.

Bastian Wieling – Thomas Voigt, Torsten Müller (80. Andreas Koll), Benedikt Schild, Slavomir Skrzekowski, Alexander Rickert, Kamil Jablonski, Marco Marzischewski, Enrico Kottlewski, Oktawian Surmiak (56. Alexander Iskakov), Philipp Bischof (88. Tobias Dextor) –

Thomas Voigt

1:0 Marzischewski (21.), 2:0 Rickert (33.), 2:1 (75.)

Iskakov (60., Foulspiel), Derne (65., Meckern), Derne (88., Meckern)

Derne (90., Tätlichkeit)

Nach dieser Klatsche ist der SVP im Abstiegskampf angekommen. Die Horstmarer wirkten von Beginn an verunsichert und kassierten deshalb den frühen Rückstand. „Das war bei unserer psychischen Position fatal“, so Trainer Branse, der erneut mit ansehen musste, wie seine Kicker mit individuellen Fehlern dem Gegner die Tore auflegten.

Martin Gorny – Dustin Nowak, Ahmet´-Alp Isik (57. Robin Wilhelmi), Sinan Kaya, Dustin Serges, Tom Meier, Simon Serges, Tim Wiggers (46. Meik Spitzer), Matthias Hiltawski, Marius Mantei, Maik Garcia Rodriguez –

Holger Branse

0:1 (4.), 0:2 (36.), 0:3 (48.), 0:4 (82.), 1:4 Hiltawski (84.), 1:5 (88.)

Gegen den Spitzenreiter schlug sich der SVP verhältnismäßig gut. Die Preußen standen tief in der Abwehr und ließen besonders in den ersten 20 Minuten nur ganz wenig zu. Dann aber traf der Tabellenführer und sorgte für Preußens 0:4-Rückstand zur Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Dortmunder aus abseitsverdächtiger Position. Branse sorgte nach einem Eckball für Ergebniskosmetik, ehe die Gäste zum Endstand trafen.

Michael Sieg – Marcus Helmers, Marc Walla, Heiko Janson, Holger Branse, Pierre Radziejewski, Patrizi Denaro, Sven Schützner, Sascha Welski, Frederik Barwe, Behrend Spital – Trainer: Edwin Gapinski

0:1 (20.), 0:2 (21.), 0:3 (25.), 0:4 (45.), 0:5 (47.), 1:5 Branse (70.), 1:6 (86.)

Wethmar bleibt in der Lüdinghauser A-Liga weiter das Maß aller Dinge. Mit einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg verteidigten die Grün-Weißen – vor wieder 200 Fans auf ihrer Kunstrasenanlage am Cappenberger See – ihren ersten Platz. Nur die ersten zehn Minuten konnte der Tabellendritte Stockum die Begegnung ausgeglichen gestalten. Dann setzte sich der TuS durch die Tore von Hempelmann, Felsberg nach einem Alleingang von Spielertrainer Lüggert und Wagner sowie Fasse kurz nach Wiederanpfiff auf 4:0 ab. Als Albrecht (60.), dieser fand nach einem Freistoß für seine Farben offensichtlich gegenüber dem Schiedsrichter nicht die richtigen Worte, den Roten Karton sah und vom Platz musste, verlor Wethmar den roten Faden. Doch für Stockum reichte es nur noch zum Ehrentreffer. Wethmar fand auch mit nur neun Feldakteuren ins Spiel zurück und die Gäste durften sich zum Schluss freuen, nicht ein halbes Dutzend kassiert zu haben. Denn zuerst traf der frisch eingewechselte Sajonz (70.) nur den Posten. An einem solchen scheiterte gerade 60 Sekunden später Torjäger Wagner. Mit drei Punkten Vorsprung vor Verfolger SV Herbern II fahren die Mannen Spielertrainer Alexander Lüggert Sonntag zum Siebten, zum SC Capelle.

Philipp Grenigloh – Fabian Evermann, Tobias Fröhling, Benjamin Fasse, Dennis Wagner (85. Thomas Rath), Tim Hempelmann (66. Thomas Sajonz), Dennis Anderson ((75. Kevin Röll), Moritz Albrecht, Rafael Felsberg, Hüseyin Bulut, Alexander Lüggert –

Alexander Lüggert

1:0 Hempelmann (22.), 2:0 Felsberg (32.), 3:0 Wagner (37.), 4:0 B. Fasse (47.), 4:1 Köhler (65.)

Albrecht (60.) Meckern

BW Alstedde hat es nicht geschafft, an die zuletzt starke Leistung im Derby gegen Westfalia Wethmar anzuknüpfen. „Wir konnten die Form irgendwie nicht abrufen“, wunderte sich Co-Trainer Thomas Audehm. „Wir standen im Mittelfeld sehr unsortiert und haben so Herbern Räume gelassen.“ Alsteddes Stojak war in der 14. Minute ein Eigentor unterlaufen. Herberns Hüttermann erhöhte kurz nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit auf 2:0. Durch einen verwandelten Hand-Elfmeter kam Alstedde wieder heran (65.). Overs brachte Herbern mit 3:1 in Führung (75.). In der 80. schaffte Alstedde durch Balcer noch das 3:2, wodurch die Partie bis zum Ende spannend blieb. „Da stand das Spiel plötzlich wieder auf der Kippe. Uns fehlte aber zum Ende die Kraft, um das Ergebnis noch zu drehen“, bilanzierte Audehm.

Michael Rockel – Mario Stojak, Ersin Acikgöz, Kevin Schlunke (76. Kai Schinck), Fabian Holtze (60. Robin Hohlweg), Hakan Kula, Kai Püntmann, Philipp Grundmann, Cihan Akbayrak, Kevin Klink, Chris Studnicka (70. Martin Balcer) – Trainer: Andreas Bolst

1:0 Stojak (14./Eigentor ), 2:0 Hüttermann (49.), 2:1 Stojak (65./HE ), 3:1 Overs (75.), 3:2 Balcer (79.)

Der SuS überzeugte besonders durch Willen und Kampf und drehte das Spiel sogar nach Rückstand. Dabei sahen die Zuschauer wahrlich kein schönes Spiel, was vor allem auf den schlechten Platz zurückzuführen sei, wie Trainer Frank Lewandowski meinte. Alles in allem war dieser mit dem Auftritt seiner Mannen sehr zufrieden, die kurz vor der Pause den immens wichtigen Ausgleich erzielen konnten. Danach drehten die SuSler auf und rangen die Heimmannschaft im zweiten Durchgang schließlich nieder. Die Grün-Weißen bleiben mit diesem wichtigen Sieg damit weiter in Lauerstellung zur Tabellenspitze und haben nur noch einen Zähler Rückstand auf den Sonnenplatz der Liga.

Jens Lassak – Johannes Potthoff, Andreas Triller (45. Mike Rothe), Andreas Kallenbach, Bastian Sudhaus, Andreas Rumpf, Nadir Kocapinar (70. Bastian Gronert), Benny Weihrich, Pascal Hirsch, Kevin Rothe, Andre Schmidt –

Frank Lewandowski

0:1 (23.), 1:1 Schmitt (42.), 2:1 Rumpf (62.), 3:1 Schmidt (68.)

Der TuS gewinnt nach starkem Auftritt und dreifacher Führung nur einen Punkt. Dabei ging Trainer Erik Sobol sogar soweit, ob der klaren Dominanz seiner Mannen, von zwei verlorenen Zählern zu sprechen. Niederaden erspielte sich gerade in der ersten Halbzeit ein klares Chancenübergewicht und hätte durchaus höher in Führung gehen können. Gerade Dennis Rautert, den Sobol trotzdem wegen seines starken Einsatzes zum Spieler des Tages krönte, hatte durchaus zahlreiche Gelegenheiten die Führung seines Teams auszubauen. Hinzu kämen, laut Sobol, die „dummen“ Gegentore die seine Truppe hinzunehmen hatte. Nächste Woche geht es für die TuSler gegen den im Tabellenkeller stehenden BSV Heeren, wo eine ähnliche Leistung zum Sieg reicht

Marcel Möller – Kevin Genter (45. Steffen Leismann), Christian Neus, Julian Sawatzki, Daniel Baumgardt, Dean Williamson, Damian Golombek, Sascha Liebezeit (45. Florian Hans, 90. Marcus Labinski), Dominik Hans, Dennis Rautert, Khaled Ajob –

Erik Sobol

1:0 Hans (9.), 1:1 (18.), 2:1 Hans (20./FE), 2:2 (32.), 3:2 Rautert (50.), 3:3 (75.)

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