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VfK: Sieg oder Schlaflose Nächte

LÜNEN-SÜD Die Landesliga-Ringer des VfK Lünen-Süd stehen vor einem vorentscheidenden Duell im Kampf gegen den Abstieg. Am Sonntag geht es gegen einen echten Konkurrenten.

VfK: Sieg oder Schlaflose Nächte

Vladimir Kreps (rot) droht vor dem wichtigen Kampf in Bielefeld mit einer Armverletzung auszufallen.

Landesliga Ost: Atlas Bielefeld - VfK Lünen-Süd (So, 13 Uhr) - Der Traum vom Aufstieg ist schon lange ausgeträumt. Bei den Ostwestfalen treffen die Lüner auf den schärfsten Konkurrenten im Kampf um den rettenden dritten Platz. "Bielefeld ist ein unangenehmer Gegner, weil er, gut besetzt, immer wieder umstellen kann und so schwer auszurechnen sind", warnt Geschäftsführer Horst Gehse. Aber auch der VfK hat wieder mehr Alternativen, nachdem der Fasten-Monat Ramadan beendet ist. Ersin Kaya und Murat Gülec besetzen wieder die 84-kg- Klasse. "So sind wir um einiges stärker", gibt sich Gehse kämpferisch. Sorgen macht allerdings Punktegarant Vladimir Kreps. Der Publikumsliebling zog sich bei einem Arbeitsunfall eine Armverletzung zu. "Er hat jedoch gesagt, dass es nicht so schlimm ist und er auf jeden Fall ringen will", berichtet Gehse.

Rettung? Selbst ein Sieg reicht noch nicht!

Doch auch mit einem Sieg ist Lünen noch nicht gerettet. "Wir brauchen noch vier Punkte, um ganz sicher zu gehen", rechnet der 73-Jährige vor. Die ersten beiden sollten gegen den direkten Konkurrenten eingefahren werden. Danach stehen den Südern noch zwei schwere Aufgaben bevor.

Zunächst kommt mit Lippe-Detmold der derzeitige Tabellenzweite ins Trainingszentrum an der Dammwiese. Zum Abschluss geht es zum Derby nach Kemminghausen. "Da herrschen immer andere Gesetze", weiß Gehse.

Bei einer Niederlage in Bielefeld müssten also die letzten beiden Duelle gewonnen werden. "Das gäbe sicher einige schlaflose Nächte", befürchtet Gehse. Um ihrem Geschäftsführer diese zu ersparen, sollte der VfK mit einem Sieg in Bielefeld die Grundlage zum Klassenerhalt legen.

Bezirksliga Ost: KSV Werries - VfK Lünen-Süd II (Sa 18 Uhr) - Die immer noch sieglose Reserve steht vor der nächsten schweren Aufgabe. Besonders zu Hause ist der Club aus Hamm sehr stark. "Man hat aber das Gefühl, dass die Zweite immer mehr zusammenwächst und aufblüht", setzt Gehse auf ein gutes Mannschafts-Gefüge.

  

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